Dimasheq – Kultur
Bei seinem Empfang einer Delegation von Fachleuten der Fakultät für Archäologie der Universität Warschau stellte der Generaldirektor für Altertümer und Museen, Dr. Masoud Badawi, im Beisein des Geschäftsträgers der polnischen Botschaft in Damaskus, Piotr Wiszniewski, eine gemeinsame Vision zur Stärkung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit im Bereich des Schutzes des kulturellen Erbes und zur Weiterentwicklung seiner Dokumentationsmethoden vor.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Ankündigung des Starts eines gemeinsamen Projekts zur Erfassung der im Nationalmuseum Damaskus aufbewahrten palmyrenischen archäologischen Objekte. Dabei sollen die neuesten wissenschaftlichen Methoden zur Dokumentation und Verwaltung musealer Sammlungen angewandt werden. Dies soll zur Verbesserung der Effizienz von Konservierungs- und Dokumentationsprozessen sowie zur Weiterentwicklung der Datenbanken für die archäologischen Bestände beitragen.
Das Projekt umfasst zudem ein spezialisiertes Schulungsprogramm für die Mitarbeiter der Generaldirektion für Altertümer und Museen. Ziel ist es, ein nationales Team in den Methoden zur Erfassung archäologischer Objekte sowie in der Anwendung dreidimensionaler Dokumentationstechniken auszubilden. Dadurch sollen die Kompetenzen der nationalen Fachkräfte im Bereich des Kulturerbemanagements gestärkt und die Bemühungen zum Erhalt des syrischen Kulturerbes nach neuesten wissenschaftlichen Standards unterstützt werden.
Die Zusammenarbeit ist Teil der Bemühungen um den Ausbau internationaler Partnerschaften in den Bereichen Archäologie und Museen sowie um den Austausch technischer und wissenschaftlicher Fachkenntnisse. Sie trägt dazu bei, das syrische Kulturerbe zu schützen und die Methoden seiner Dokumentation und Erhaltung für künftige Generationen weiterzuentwickeln.







