Eine Delegation der Vereinten Nationen besucht das Museum von Maʿarrat an-Numan und bekräftigt ihre Unterstützung für dessen Restaurierung und Wiedereröffnung
Das Museum von Maʿarrat an-Numan empfing eine Delegation der Vereinten Nationen, zu der auch Nathalie Forstier gehörte. Ziel des Besuchs war es, sich ein Bild vom baulichen Zustand des Museums, dem Ausmaß der entstandenen Schäden sowie den technischen und logistischen Anforderungen für die Restaurierung und die Vorbereitung der Wiedereröffnung zu machen.
Das Besuchsprogramm umfasste einen Rundgang durch die Hallen des Museums, bei dem die einzigartigen Mosaiktafeln besichtigt wurden, für die das Museum besonders bekannt ist und die zu seinen bedeutendsten archäologischen Sammlungen zählen. Die Mitglieder der Delegation zeigten sich beeindruckt von ihrem historischen und künstlerischen Wert.
Während des Besuchs bekräftigte die Delegation ihre Unterstützung für die laufenden Bemühungen zur Restaurierung und Ausstattung des Museums, damit es künftig wieder Besucherinnen und Besucher sowie Kultur- und Geschichtsinteressierte aus Syrien und dem Ausland empfangen kann und seine kulturelle sowie zivilisatorische Rolle zurückerlangt.
Ahmed Anan, Verantwortlicher der Antikenbehörde von Idlib, erklärte gegenüber der Plattform „Damascus News“, dass eine Delegation der Vereinten Nationen die Stadt Maʿarrat an-Numan besucht habe, um sich über die aktuelle Lage der Stadt zu informieren und den Bedarf der gegenwärtigen Phase an Dienstleistungsprojekten zu bewerten, mit dem Ziel, das Leben in die Stadt zurückzubringen.
Anan erläuterte zudem, dass der Delegation mehrere UN-Persönlichkeiten angehörten, darunter Nathalie Forstier, Felisti Kane sowie Razan Abdullah und Nawal Haidar.
Er fügte hinzu, dass der Besuch des Museums Teil des Programms der Delegation gewesen sei. Dabei habe man den baulichen Zustand des Museums begutachtet und die dort ausgestellten Mosaiktafeln besichtigt. Die Delegationsmitglieder hätten ihre große Bewunderung für diese künstlerischen und archäologischen Werke zum Ausdruck gebracht.
Anan erklärte weiter, dass er die Delegation während des Rundgangs begleitet und Erläuterungen zur Geschichte des Museumsgebäudes sowie zur historischen Epoche, aus der es stammt, gegeben habe. Zudem habe er die Themen vorgestellt, die in den berühmten Mosaiken des Museums dargestellt werden.
Darüber hinaus verwies er auf die Schutzprojekte, die während der Jahre der syrischen Revolution von einem spezialisierten Team aus der Region Maʿarrat an-Numan in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen durchgeführt wurden, um dieses bedeutende kulturelle Erbe zu bewahren.
Zum Abschluss seines Statements gegenüber „Damascus News“ betonte Anan, dass die UN-Delegation die Bemühungen zum Schutz des Museums gewürdigt und die Notwendigkeit unterstrichen habe, die erforderliche Unterstützung für dessen Restaurierung und Wiedereröffnung bereitzustellen, damit es wieder arabische und internationale Besucher empfangen kann.






















