Das Innenministerium gibt die Festnahme eines ehemaligen Militärverantwortlichen im Rahmen von Ermittlungen zu Menschenrechtsverletzungen bekannt
Das Innenministerium erklärte, dass Einheiten der inneren Sicherheit in Abstimmung mit der Anti-Terror-Abteilung eine schnelle Sicherheitsoperation durchgeführt hätten, die zur Festnahme des Generalmajors Wajih Ali al-Abdallah führte. Dieser hatte nahezu dreizehn Jahre lang das Amt des Leiters des Büros für militärische Angelegenheiten des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad inne.
Laut der Erklärung galt der Genannte als eine der engen Persönlichkeiten innerhalb des militärischen Kreises des früheren Regimes. Während seiner Tätigkeit im Präsidentenpalast spielte er demnach eine koordinierende Rolle innerhalb der militärischen Struktur, die mit Vorwürfen von Übergriffen auf Zivilisten in Verbindung gebracht wird.
Den Aufzeichnungen zufolge übernahm al-Abdallah seine Aufgaben im Büro für militärische Angelegenheiten im Jahr 2005 und blieb bis 2018 in dieser Position. Dieser Zeitraum wird als eine der sensibelsten Phasen in der Geschichte des Landes hinsichtlich der sicherheits- und innenpolitischen Lage beschrieben.
Seine Festnahme erfolgt im Rahmen einer Reihe von Maßnahmen zur strafrechtlichen Verfolgung hochrangiger ehemaliger Militärfunktionäre, denen Menschenrechtsverletzungen während der Zeit des früheren Regimes vorgeworfen werden. Ziel ist die Einleitung weiterer rechtlicher Schritte gegen die Beschuldigten.





















