Dimasheq
Die Kulturdirektion in Hama veranstaltete die Gedenkveranstaltung „Geschichte des Verlusts“ zum Jahrestag des Massakers von Tremseh. Ziel der Veranstaltung war es, die menschliche Erinnerung wachzuhalten, der Opfer zu gedenken und die Geschichten hervorzuheben, die als Zeugnisse von Leid und Standhaftigkeit erhalten geblieben sind. Damit soll das nationale Gedächtnis bewahrt sowie die Werte von Gerechtigkeit und Fairness gestärkt werden.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur und Menschenrechte teil. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion beteiligte sich das Team für nationales Gedenken der Behörde für Transitional Justice, vertreten durch Dr. Mohammed Al-Dughaym, gemeinsam mit Überlebenden und Augenzeugen des Massakers.
Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung der Dokumentation von Zeitzeugenberichten als wesentlichen Bestandteil der historischen Wahrheitsfindung. Sie hoben hervor, dass die Bewahrung des nationalen Gedächtnisses eine zentrale Säule des Prozesses der Transitional Justice darstellt, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Rechte der Opfer stärkt, die Rechenschaftspflicht fördert und dazu beiträgt, künftige Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.
Darüber hinaus bot die Diskussionsveranstaltung den Überlebenden und Zeugen die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an die Ereignisse in Tremseh zu schildern. Dies unterstreicht die Bedeutung, den Stimmen der Opfer und Überlebenden Gehör zu verschaffen und ihre Berichte in die Dokumentation sowie den Aufbau eines nationalen Gedächtnisses einzubeziehen, das die Rechte der Betroffenen wahrt und eine Kultur der Gerechtigkeit und des Friedens fördert.








