Dimasheq
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa empfing am vergangenen Dienstag im Präsidentenpalast in Damaskus den Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Mariano Grossi, sowie die ihn begleitende Delegation. Der Besuch stand im Zeichen der Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Nuklearmedizin.
Zeitgleich mit dem Besuch eröffnete die syrische Atomenergiekommission in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation und in Abstimmung mit dem Ministerium für Hochschulbildung ein System für die lokale Strahlentherapie im Al-Bairouni-Krankenhaus innerhalb des Al-Muwasat-Medizinischen Komplexes in Damaskus.
Das System zielt darauf ab, Krebszellen zu zerstören und Tumore zu verkleinern. Es soll dazu beitragen, die Strahlentherapie für Krebspatientinnen und -patienten weiterzuentwickeln sowie den Gesundheitssektor und die wissenschaftliche Forschung in Syrien zu stärken.
Während der Eröffnungszeremonie erklärte Grossi, dass die Internationale Atomenergie-Organisation Syrien weiterhin durch die Bereitstellung von Ausrüstung und Schulungen unterstütze. Er betonte jedoch, dass der Umfang dieser Unterstützung noch unter dem gewünschten Niveau liege. Zudem zeigte er sich erfreut über die Verbesserung der Lage im Land und bekräftigte die Unterstützung der Organisation für Syrien bei der Bewältigung humanitärer Herausforderungen.
Grossi wies darauf hin, dass der Verdienst für diesen Erfolg in erster Linie den medizinischen und gesundheitlichen Fachkräften gebühre. Er erklärte außerdem, dass die IAEO derzeit an der Lieferung zweier Geräte arbeite: eines Computertomographen (CT) sowie eines Positronen-Emissions-Tomographie-Systems mit Computertomographie (PET/CT). Dabei sicherte er zu, sich persönlich dafür einzusetzen, diesen Schritt so bald wie möglich umzusetzen








