Dimasheq
Der syrische Tourismusminister Mazen Al-Salehani erklärte, dass der Tourismussektor in Syrien deutliche Anzeichen einer Erholung verzeichne. Diese Entwicklung sei vor allem auf die verbesserte Sicherheits- und Stabilitätslage in den vergangenen Monaten zurückzuführen, was insbesondere während der Feiertage zu einer spürbaren Zunahme des Reiseverkehrs geführt habe.
Während seiner Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz des Syrisch-Britischen Wirtschaftsrats, die am Mittwoch in Damaskus stattfand, erklärte Al-Salehani, dass sowohl die Hotelauslastung als auch die Zahl der Touristen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 150 bis 200 Prozent gestiegen seien. Dies sei ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse an den touristischen Reisezielen in verschiedenen Regionen des Landes.
Der Minister erklärte weiter, dass das Tourismusministerium gleichzeitig an der Reaktivierung mehrerer Hotelprojekte arbeite, die seit 2006 stillgelegt seien. Ziel sei es, diese im Rahmen neuer Investitionspläne wieder in Betrieb zu nehmen, um die Kapazitäten des Hotelsektors zu erweitern und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen zu verbessern.
Zudem betonte Al-Salehani, dass das Ministerium die Rahmenbedingungen für Investitionen im Tourismussektor verbessern wolle. Dies solle durch die Wiederaufnahme gestoppter Projekte sowie die Förderung neuer Investitionen erreicht werden, um den Tourismus anzukurbeln und seinen Beitrag zur nationalen Wirtschaft zu stärken.
Die Äußerungen des Tourismusministers erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die syrische Regierung verstärkt versucht, zusätzliche Investitionen in den Tourismussektor zu gewinnen und von der verbesserten Sicherheits- und Versorgungslage in mehreren Regionen des Landes zu profitieren. Ziel ist es, die Erholung des Tourismus zu beschleunigen und den Betrieb von Hotels sowie touristischen Einrichtungen weiter zu beleben








