Dimasheq
Der Ständige Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Ibrahim Alabi, erklärte, dass Kinder in Syrien weiterhin erheblichen Gefahren durch Landminen und nicht explodierte Kriegsreste ausgesetzt seien. Er begrüßte alle internationalen Bemühungen, die zur Beseitigung dieser Bedrohungen und zum Schutz der Zivilbevölkerung beitragen.
Während seiner Teilnahme an der offenen Sitzung des Sicherheitsrats zum Thema „Kinder und bewaffnete Konflikte“ betonte Alabi, dass die Realität der Kinder in Syrien nicht vollständig dargestellt werden könne, ohne auf die Situation in den Lagern Al-Hol und Roj einzugehen. Dort leben Tausende Frauen und Kinder, die seit Jahren unter einem Mangel an grundlegenden Dienstleistungen leiden, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Bildung.
Er forderte die betroffenen Staaten auf, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Staatsangehörigen in den beiden Lagern nachzukommen und dringend nachhaltige Lösungen für deren Situation zu finden. Dazu gehöre auch die Beschleunigung der Rückführung ihrer Bürgerinnen und Bürger in ihre Herkunftsländer, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete.
Alabi wies darauf hin, dass in Syrien eine ganze Generation von Kindern unter den Bedingungen des Krieges aufgewachsen sei. Zugleich äußerte er die Zuversicht, dass diese Generation eine zentrale Rolle beim Aufbau eines freien, sicheren und prosperierenden Syriens spielen werde.
Darüber hinaus bekräftigte er Syriens Engagement für die UN-Kinderrechtskonvention, die das Land im Jahr 1993 ratifiziert hat. Er erklärte, dass die Konvention inzwischen Bestandteil der im März des vergangenen Jahres verabschiedeten Verfassungserklärung geworden sei.








