Dimasheq – Kultur
Das Kulturministerium und die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) haben Möglichkeiten zur Vertiefung der gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Sanierung archäologischer Stätten und Museen, der Ausbildung nationaler Fachkräfte sowie bei der Vorbereitung einer Kulturkonferenz zur Wiederherstellung des kulturellen Erbes und zur Wiederbelebung der syrischen Kultur erörtert.
Dies geschah während eines Treffens zwischen dem stellvertretenden Kulturminister Saad Naasan und Paolo Fontan, dem Leiter des UNESCO-Regionalbüros für Syrien und Libanon, im Beisein mehrerer Vertreter des Ministeriums und der Organisation. Beide Seiten erörterten Möglichkeiten zur Ausweitung der Zusammenarbeit bei Projekten zum Schutz des kulturellen Erbes, zur Sanierung archäologischer Stätten und zur Verbesserung der Qualifikationen lokaler Fachkräfte sowie deren Integration in den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus wurden erste Vorbereitungen für die geplante Kulturkonferenz besprochen.
Fontan bekräftigte das Engagement der UNESCO, ihre Partnerschaft mit Syrien in den Bereichen Kultur, Bildung und Schutz des kulturellen Erbes zu stärken. Er verwies auf das Interesse der Organisation, Projekte zur Sanierung der Zitadelle von Aleppo und des Nationalmuseums von Aleppo zu unterstützen. Darüber hinaus sollen Programme zur Ausbildung nationaler Fachkräfte und zur Schaffung von Arbeitsplätzen umgesetzt werden, um die Bemühungen um eine kulturelle Erholung zu unterstützen. Zugleich betonte er die Bedeutung der Nutzung vorhandener technischer Expertise und der Beschleunigung der praktischen Schritte zur Vorbereitung einer umfassenden Kulturkonferenz, die auf die Wiederbelebung der syrischen Kultur und die Stärkung ihrer Präsenz abzielt.
Der stellvertretende Kulturminister begrüßte seinerseits die UNESCO-Delegation und bekräftigte die Bereitschaft des Ministeriums, die Zusammenarbeit mit der Organisation in verschiedenen kulturellen Bereichen auszuweiten, insbesondere bei der Sanierung von Kulturerbestätten und der Weiterentwicklung der Fähigkeiten nationaler Fachkräfte. Er erklärte, dass das Ministerium derzeit eine umfassende Konzeption für die geplante Kulturkonferenz erarbeite, um deren Ziele zu verwirklichen und ihre Rolle bei der Unterstützung des Kultursektors zu stärken.
Zum Abschluss des Treffens vereinbarten beide Seiten, die gemeinsame Koordination fortzusetzen und in der kommenden Zeit ein Vorbereitungstreffen abzuhalten, um die technischen und organisatorischen Aspekte der Konferenz in Abstimmung mit den zuständigen Stellen zu vervollständigen. Damit sollen die Voraussetzungen für die Umsetzung gemeinsamer Kultur- und Kulturerbeprojekte in der kommenden Phase geschaffen werden.








