Dimasheq
Das Institut für Politik und Gesellschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman veranstaltete eine geschlossene Dialogsitzung zur Erörterung der Lage der syrischen Kultur in der Übergangsphase. An der Veranstaltung nahm der Kulturminister der Arabischen Republik Syrien, Mohammad Yassin Al-Saleh, gemeinsam mit einer Gruppe jordanischer Intellektueller, Politiker und Wissenschaftler teil.
Die Sitzung stand unter dem Titel „Das neue Syrien: Kulturdiplomatie und ihre Herausforderungen“. Dabei wurden die wichtigsten Herausforderungen für den Kultursektor und die zuständigen Institutionen erörtert. Außerdem diskutierten die Teilnehmer die Prioritäten für die Weiterentwicklung der Kulturpolitik, die Rolle der Kultur bei der Stärkung der nationalen Identität, der Förderung des Dialogs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie beim Aufbau kultureller Brücken zwischen Syrien und seinem arabischen sowie internationalen Umfeld.
Darüber hinaus tauschten die Teilnehmer ihre Ansichten über die Bedeutung der Kulturdiplomatie als Instrument zur Förderung von Offenheit und regionaler Zusammenarbeit aus und hoben die Rolle hervor, die die Kultur bei der Unterstützung des gesellschaftlichen Wiederaufbaus und der Stärkung des Vertrauens in der kommenden Phase spielen kann.
Am Rande des Besuchs informierte sich der Kulturminister über die wichtigsten Programme und Aktivitäten des Instituts auf nationaler und regionaler Ebene, darunter auch die Arbeit der Abteilung für Syrisch-Jordanische Beziehungen innerhalb der Forschungsabteilung des Instituts. Diese wurde 2023 gegründet, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu untersuchen, die Entwicklungen in Syrien zu verfolgen und den Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten auszubauen.








