Dimasheq
Das Kulturministerium veranstaltet am Mittwoch, den 1. Juli 2026, die feierliche Eröffnung des privaten Volkskundemuseums in der Stadt Jirud im Umland von Damaskus. Die Eröffnung ist Teil der fortlaufenden Bemühungen zum Schutz des nationalen Kulturerbes, zur Bewahrung der volkstümlichen Traditionen und zur Stärkung ihrer Rolle als einer der wichtigsten Bestandteile der syrischen kulturellen Identität.
Die Eröffnung des Museums erfolgt im Rahmen der Unterstützung kultureller Initiativen, die sich der Dokumentation des kulturellen Erbes und dessen Zugänglichmachung für die Öffentlichkeit widmen. Ziel ist es, das kollektive Gedächtnis zu bewahren, überliefertes Wissen, Bräuche und Traditionen an kommende Generationen weiterzugeben sowie die kulturelle Vielfalt Syriens sichtbar zu machen.
Ab Donnerstag, dem 2. Juli 2026, wird das Museum seine Türen für Besucher öffnen. Es ist das erste private Volkskundemuseum, das nach der Befreiung Syriens eröffnet wird – ein Schritt, der die wachsende Rolle privater und zivilgesellschaftlicher Initiativen beim Schutz des kulturellen Erbes in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen unterstreicht.
Das Museum beherbergt eine Sammlung historischer Gegenstände, Werkzeuge und weiterer Kulturgüter, die verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Region dokumentieren. Besucher erhalten Einblicke in traditionelle Lebensweisen, Handwerke, Berufe sowie Bräuche und Traditionen, die über Jahrzehnte hinweg Teil des lokalen kulturellen Gedächtnisses waren.
Die Eröffnung des Museums basiert auf dem Beschluss des Kulturministeriums vom 22. Juli 2025 über die Einrichtung, Verwaltung und staatliche Aufsicht privater Kultur-, Kunst- und Volkskundemuseen. Ziel dieses Beschlusses ist es, die Tätigkeit privater Museen zu regeln, ihre Sammlungen nach professionellen Standards zu schützen und ihren Beitrag zur Bewahrung des nationalen Kulturerbes sowie zur Förderung des öffentlichen Bewusstseins für dessen Bedeutung zu stärken.
Die Eröffnung des privaten Volkskundemuseums von Jirud stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Förderung des syrischen Kulturerbes dar. Sie bekräftigt dessen Bedeutung als tragende Säule der nationalen Identität und als Ort, an dem das volkstümliche Erbe Forschenden, Interessierten und Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen zugänglich gemacht wird.








