Dimasheq
Die kombinierte Juli-August-Ausgabe der Zeitschrift „Al-Sham“ ist erschienen. Sie enthält eine Reihe von Beiträgen, Interviews und Themendossiers zu kulturellen und gesellschaftlichen Fragen und beleuchtet verschiedene Aspekte der Veränderungen in der syrischen Gesellschaft.
Im Ressort „Themen und Meinungen“ widmete die Zeitschrift ein Dossier dem Thema „Tribalismus aus kultureller und gesellschaftlicher Perspektive – eine Betrachtung der Veränderungen“. Dabei wurden verschiedene Aspekte der kulturellen und gesellschaftlichen Rolle der Stämme, der Madafa als traditionellem Stammes-Gästehaus, der mündlichen Überlieferung, der Rolle der Frau und des Verhältnisses zwischen Stämmen und Staat untersucht. Zudem wurde die Darstellung des Euphrat mit seinen städtischen und stammesbezogenen Facetten im syrischen Fernsehen thematisiert.
An dem Dossier beteiligten sich Islam Abu Shkeir, Muhannad Al-Kateh, Dr. Shahla Al-Ajeili, Dr. Ayman Yazbek, Hassan Abdullah Al-Khalaf und Mujahid Al-Hariri.
Das Hauptdossier der Ausgabe widmete sich dem Thema „Kultur und Kind“. Darin wird die Strategie des Kulturministeriums zur Förderung der Kultur von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Darüber hinaus befassen sich mehrere Beiträge mit der Rolle der Familie, des Lesens und der Kunst bei der Entwicklung des Bewusstseins von Kindern, der Förderung ihrer Fantasie und der Stärkung ihrer Verbindung zur Kultur. An dem Dossier beteiligten sich Zuhair Al-Bari, Nora Daqdoqa, Nour Al-Tabbaa und Raghad Bouzou.
Im Ressort „Perspektiven und Ideen“ veröffentlichte Dr. Ahmad Barqawi einen Beitrag mit dem Titel „Struktur und Wille“. Das Ressort „Arabische Stimmen“ präsentierte einen Beitrag des saudischen Schriftstellers Osama Al-Qasim, der sich mit Syrien, dem Alphabet und dem Ausdruck auseinandersetzt.
Unter „Syrische Persönlichkeiten“ veröffentlichte die Zeitschrift den ersten Teil eines Interviews mit Scheich Mohammad Eid Al-Abbasi, einem damaszenischen Gelehrten, Prediger und Pädagogen. Darin blickte er auf wichtige Stationen seines wissenschaftlichen und pädagogischen Werdegangs sowie auf seine Erfahrungen in Lehre und religiöser Vermittlung zurück. Zugleich sprach er über seine Tochter, die Märtyrerin Rania Al-Abbasi, und ihre Familie im Zusammenhang mit seinen Erinnerungen an sein Leben und seine Familie.
Im Ressort „Kino“ setzte sich Shadi Khaddam Al-Jameh mit dem Film Die letzten Glühwürmchen auseinander. Dabei ging er über die japanische Geschichte hinaus und stellte die Frage nach der Kindheit angesichts von Gewalt. Zugleich erinnerte er an die Erfahrungen syrischer Kinder während der Jahre der Revolution. Sein Beitrag trägt den Titel „Die letzten Glühwürmchen – Warum mussten sie so schnell sterben?“.
Die Ausgabe enthält außerdem Berichte und kulturelle Beiträge aus verschiedenen Ressorts, darunter über das Internationale Festival der arabischen Dichtung in Damaskus, das syrische Forum für arabische Kalligrafie und Ornamentkunst sowie die Veranstaltungen von „Sommer in Syrien“. Damit setzt die Zeitschrift ihren Ansatz fort, einen breiteren Raum für die Auseinandersetzung mit der kulturellen und gesellschaftlichen Landschaft Syriens zu schaffen.
Darüber hinaus stellte die Zeitschrift „Al-Sham“ in dieser Ausgabe ihren Beirat vor. Ihm gehören Dr. Ahmad Barqawi, Dr. Khaldoun Al-Shammaa, Dr. Ahmad Ibesh, Dr. Bashir Ezzeddine, Dr. Raghad Al-Jaji, Dr. Louay Khalil, Ali Al-Masoudi, Lamis Al-Rahbi, Radif Mustafa und Fares Al-Dhahabi an.






