Der ständige Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Ibrahim Al-Albi, warnte, dass die Praktiken der israelischen Besatzung im Süden Syriens die Bemühungen des Landes zur Herstellung von Sicherheit und Stabilität untergraben.
Während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstag zur Lage im Nahen Osten erklärte Al-Albi, dass die Besatzungskräfte in Dörfer und landwirtschaftliche Flächen vordringen, Bäume entwurzeln, Felder und Wälder mit unbekannten Chemikalien besprühen, militärische Befestigungen verstärken und die Kontrolle über Wasserressourcen übernehmen. Diese Verstöße seien auch vom Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte bestätigt worden, der zu sofortigen und unabhängigen Untersuchungen aufgerufen habe.
In einem anderen Zusammenhang bekräftigte Al-Albi die Unterstützung Syriens für die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt sowie die Unterstützung für eine Vollmitgliedschaft Palästinas in den Vereinten Nationen. Zudem rief er dazu auf, Druck auf Israel auszuüben, um die Blockade des Gazastreifens zu beenden und humanitäre Hilfe zuzulassen, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete.
Al-Albi betonte außerdem die Verurteilung Syriens der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und Jordanien, äußerte seine volle Solidarität mit diesen Ländern und kritisierte die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran als Verstoß gegen das Völkerrecht und als Bedrohung für die globale Energiesicherheit.








