Dimasheq
Eine Delegation des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte sowie von Amnesty International besuchte am Sonntag gemeinsam mit Vertretern der syrischen Behörde für Übergangsjustiz und des syrischen Außenministeriums die Ortschaft Tremseh im Umland von Hama. Der Besuch fand anlässlich des 14. Jahrestages des Massakers statt, das vom Assad-Regime an den Bewohnern der Ortschaft verübt wurde.
Mohammad Al-Sharif, Direktor für Beziehungen in der Provinz Hama, erklärte, dass der Besuch dem Gedenken an die Opfer, der Solidarität mit ihren Angehörigen, dem Anhören der Aussagen von Überlebenden sowie der Einsicht in die Einzelheiten des Massakers und der Tötung unbewaffneter Zivilisten diente.
Al-Sharif fügte hinzu, dass die Delegation die Bedeutung der Dokumentation des Massakers im nationalen Gedächtnis hervorgehoben habe. Dies solle zur Verwirklichung von Gerechtigkeit, zur Rechenschaft der Verantwortlichen für die begangenen Menschenrechtsverletzungen sowie zur Entschädigung und Wiedergutmachung für die Angehörigen der Opfer beitragen. Dies berichtete die syrische Nachrichtenagentur SANA.
Die Bewohner der Ortschaft Tremseh gedachten am Sonntag des 14. Jahrestages des Massakers vom 12. Juli 2012. Sie bekräftigten ihr Festhalten an Wahrheit und Gerechtigkeit und erneuerten ihre Forderung nach einer Rechenschaft der Verantwortlichen, um den Prozess der Übergangsjustiz zu unterstützen und den gesellschaftlichen Frieden zu stärken.








