Dimasheq
Der Direktor der Raffinerie- und Petrochemiegesellschaft der Syrischen Erdölgesellschaft, Tarik Al-Abdullah, gab bekannt, dass mehrere neue Projekte im Raffineriesektor umgesetzt werden. Dazu gehören der Bau von zwei neuen Raffinerien in Al-Furqlus (Gouvernement Homs) und in Deir ez-Zor sowie die Sanierung der Raffinerie Banias mit dem Ziel, ihre Produktionskapazität zu steigern.
Al-Abdullah erklärte, dass die Raffinerie Banias ab Ende Juli für einen Zeitraum von vier Monaten außer Betrieb genommen wird, um umfassende Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen. Ziel ist es, die tägliche Verarbeitungskapazität von derzeit rund 90.000 Barrel auf 130.000 Barrel zu erhöhen.
Er betonte, dass das Unternehmen bereits einen Importplan vorbereitet habe, um die Versorgung des lokalen Marktes mit Erdölprodukten während der Stillstandszeit sicherzustellen. Vorübergehende Betriebsunterbrechungen für Wartungs- und Modernisierungsarbeiten seien bei Raffinerien nach langjährigem Betrieb ein übliches Verfahren.
Zu den Herausforderungen erklärte Al-Abdullah, dass die Beschaffung notwendiger Ersatzteile weiterhin schwierig sei. Mehrere internationale Unternehmen, darunter Siemens, hielten sich nach wie vor an die gegen Syrien verhängten Sanktionen, was die Lieferung benötigter Ausrüstung erschwere.
Er fügte hinzu, dass die Überwindung der Auswirkungen dieser Sanktionen aufgrund bürokratischer Verfahren Zeit benötige. Gleichzeitig werde jedoch weiter an Alternativen und Lösungen gearbeitet, um die Umsetzung der Entwicklungsprojekte sicherzustellen.








