Dimasheq
Das syrische Such- und Rettungsteam ist am heutigen Samstag nach Damaskus zurückgekehrt, nachdem es seinen humanitären Einsatz in Venezuela abgeschlossen hatte. Dort beteiligte es sich an den Rettungs- und Hilfsmaßnahmen nach dem Erdbeben, das das Land am 24. Juni erschütterte und mehr als 4.000 Todesopfer sowie mindestens 16.000 Verletzte forderte.
Beim Empfang des Teams am internationalen Flughafen Damaskus erklärte der syrische Minister für Notfall- und Katastrophenmanagement, Raed Al-Saleh, dass die Mitglieder des Teams den humanitären Geist verkörpert und ein herausragendes Beispiel für Professionalität, Disziplin und Engagement gegeben hätten. Sie seien würdige Vertreter Syriens und seines Volkes gewesen.
Al-Saleh betonte, dass das Team seinen Einsatz mit hoher Effizienz, humanitärem Verantwortungsbewusstsein und nationalem Pflichtgefühl abgeschlossen habe. Er fügte hinzu, dass es den Syrerinnen und Syrern gelungen sei, ihre eigenen Erfahrungen aus Jahren des Leids in eine Botschaft der Solidarität mit betroffenen Völkern zu verwandeln und das dabei erworbene Wissen an andere weiterzugeben.
Der Minister erklärte weiter, dass der Einsatz des Teams in Venezuela die Bedeutung einer stärkeren internationalen Solidarität bei der Bewältigung von Naturkatastrophen unterstreiche. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass Syrien im Jahr 2023 bei den Folgen des Erdbebens weitgehend auf sich allein gestellt gewesen sei.
Abschließend lobte Al-Saleh die Leistung des Such- und Rettungsteams und erklärte, dass der humanitäre Einsatz die edlen Werte des syrischen Volkes widerspiegele und zu einem positiven Bild Syriens auf internationaler Ebene beigetragen habe.







