Dimasheq
Das Kulturministerium erinnert an den Todestag der syrischen Schauspielerin May Skaf und würdigt ihr künstlerisches und menschliches Vermächtnis. Sie hinterließ bleibende Spuren im syrischen Fernsehen und setzte sich zugleich für die Bestrebungen des syrischen Volkes nach Freiheit und Würde ein. Seit Beginn der syrischen Revolution im Jahr 2011 stellte sie sich gegen das ehemalige Regime.
May Skaf wurde 1969 in Damaskus geboren und studierte französische Literatur an der Universität Damaskus. Anfang der 1990er Jahre begann sie ihre Schauspielkarriere und wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, die sie dank ihres herausragenden Schauspiels und ihrer starken Bühnenpräsenz zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten des syrischen Fernsehens machten.
Mit dem Ausbruch der syrischen Revolution bekannte sich Skaf offen zur Protestbewegung. Daraufhin wurde sie vom ehemaligen Regime mehrfach verhaftet. Im Jahr 2013 verließ sie Syrien und ging nach Frankreich, wo sie sich weiterhin für die Anliegen der Syrerinnen und Syrer engagierte. Viele bezeichneten sie als „die freie Künstlerin“ und „die revolutionäre Künstlerin“.
Am 1. August 2018 verstarb May Skaf im Alter von 49 Jahren in Paris. Ihr künstlerisches Erbe und ihr humanitäres Engagement leben bis heute im kulturellen Gedächtnis Syriens fort. Sie gilt als eine Künstlerin, die künstlerische Kreativität mit einem tiefen gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein verband.








