Zwei gigantische emiratische Projekte in Syrien mit Kosten von über 50 Milliarden US-Dollar
Das emiratische Unternehmen „Eagle Hills“ prüft die Umsetzung zweier großer städtebaulicher Projekte in Syrien im Rahmen von Entwicklungsplänen mit Gesamtkosten von über 50 Milliarden US-Dollar. Dies geht aus einer mit der „Asharq“ vertrauten Quelle hervor, die anonym bleiben wollte.
Diese Entwicklung fällt zeitlich mit dem Besuch einer hochrangigen emiratischen Delegation in Damaskus zusammen, der am Montag begann. Die Delegation umfasst Geschäftsleute sowie Vertreter großer Unternehmen, darunter Mohammed Alabbar, Gründer und Vorsitzender des Verwaltungsrats des Unternehmens. Ziel des Besuchs ist die Teilnahme am ersten syrisch-emiratischen Forum sowie die Erkundung von Investitionsmöglichkeiten im Land.
Laut Dokumenten, die der „Asharq“ vorliegen, befindet sich das erste Projekt im Gebiet Dummar in Damaskus und erstreckt sich über eine Fläche von rund 33 Millionen Quadratmetern. Es handelt sich um ein integriertes, gemischt genutztes Stadtentwicklungsprojekt, das Wohngebäude, Hotels und umfangreiche Gewerbeflächen umfasst.
Der Plan sieht etwa 73.000 Wohneinheiten und rund 3.200 Hotelzimmer vor, zusätzlich zu Grünflächen von über 7 Millionen Quadratmetern, die für Parks und öffentliche Einrichtungen vorgesehen sind, sowie einem Straßennetz mit einer Gesamtlänge von etwa 220 bis 320 Kilometern.
Das zweite Projekt befindet sich in Latakia an der syrischen Küste und erstreckt sich über eine Fläche von rund 15 Millionen Quadratmetern. Es zielt auf die Entwicklung eines integrierten Wohn- und Tourismusprojekts ab.








