Syrisch-saudische Zusammenarbeit zur Entwicklung des Verkehrssektors und zum Austausch technischer Expertise
Der stellvertretende syrische Verkehrsminister Muhammad Omar Rahhal erklärte, dass die in der vergangenen Woche von einer Delegation des Ministeriums in Saudi-Arabien geführten Gespräche zur Bildung spezialisierter syrischer Fachteams geführt haben. Ziel sei es, die saudische Erfahrung zu studieren und sie zur Weiterentwicklung verschiedener Bereiche des Verkehrssektors in Syrien zu nutzen.
Rahhal erläuterte, dass die Gespräche umfassende Diskussionen über die Mechanismen und Bedingungen für die Einfahrt syrischer Lastkraftwagen in das saudische Staatsgebiet umfassten. Zudem habe man sich mit der digitalen Transportplattform „Logisti“ der Generalbehörde für Verkehr sowie deren Funktionsweise vertraut gemacht, insbesondere im Hinblick auf Güter-, Personen- und Lieferdienste sowie Systeme zur Erfassung von Verkehrsverstößen.
Er wies darauf hin, dass mit der saudischen Seite die Einrichtung eines technischen Teams der Generalgesellschaft für Straßenverkehr vereinbart wurde, um die saudische Erfahrung in diesem Bereich eingehender zu untersuchen. Dies soll der späteren Anwendung dienen und zur Verbesserung der Qualität der Straßeninfrastruktur in Syrien beitragen, wie die Nachrichtenagentur „SANA“ berichtete.
Im Bereich der Eisenbahn betonte Rahhal, dass die Gespräche auch die Grundlagen einer möglichen Verbindung zwischen Syrien und Saudi-Arabien im Rahmen eines regionalen Korridors thematisierten, der über Jordanien und die Türkei verläuft. Darüber hinaus wurde die aktuelle Situation des Eisenbahnnetzes in Syrien erörtert.








