Wiederaufnahme des Froschexports in Syrien – Umweltbehörde in Hama
Die Umweltbehörde in Hama hat die Registrierung des ersten Antrags auf Froschexport nach Jahren der Unterbrechung bekannt gegeben. Dies gilt als Hinweis auf eine allmähliche Wiederbelebung dieser agrarökologischen Tätigkeit in Syrien.
Die Leiterin der Abteilung für die Sicherheit natürlicher Ressourcen, Sousan Al-Hamoud, erklärte, dass Froschzuchtbetriebe ihre Arbeit nach einer langen Pause wieder aufnehmen, die infolge des Krieges, von Vertreibung und der Zerstörung der Infrastruktur entstanden war.
Der Export unterliegt strengen regulatorischen Auflagen, darunter insbesondere: die Einholung einer Umweltgenehmigung vom Ministerium für lokale Verwaltung und Umwelt, die Zustimmung der Direktion für Biodiversität sowie eine zusätzliche administrative Genehmigung vor der endgültigen Exportfreigabe.
Al-Hamoud betonte, dass es sich bei dieser Tätigkeit nicht um ein neues Phänomen handelt, da sie bis in die 1980er Jahre zurückreicht. Während der Jahre der „Krise“ ging sie jedoch stark zurück. Mit der Rückkehr der Bevölkerung in ihre Heimatgebiete haben einige Betriebe ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Zudem wurden Anträge im Bereich der Zierfischzucht registriert, was auf begrenzte Anzeichen einer lokalen wirtschaftlichen Erholung hindeutet.








