Washington steuert im Rahmen des Haushalts 2027 auf eine Neuordnung seiner Unterstützung für die SDF zu und will diese künftig an den Integrationsprozess knüpfen.
Der vom US-Verteidigungsministerium (Pentagon) vorgeschlagene Haushaltsentwurf sieht eine Neugestaltung der Mechanismen für die finanzielle Unterstützung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vor. Demnach soll die direkte Finanzierung als eigenständige Einheit bis Ende 2027 eingestellt und durch ein Modell ersetzt werden, das die Mittelvergabe an die Integration der Kämpfer in offizielle syrische Sicherheitsstrukturen bindet.
Laut Entwurf wird die künftige Unterstützung nicht mehr unter der Kategorie der Finanzierung der „SDF“ als separate Fraktion geführt, sondern im Rahmen von Programmen zur Unterstützung „transitionaler Partner“ neu klassifiziert. Dadurch sollen Ressourcen gezielt jenen Elementen zugutekommen, die den Beitritt zu staatlich angebundenen Sicherheitsformationen vollziehen.
Dieser Ansatz basiert dem Vorschlag zufolge auf früheren Verständigungen, insbesondere auf dem im März 2025 geschlossenen Abkommen zwischen den SDF und der Übergangsregierung, das einen allgemeinen Rahmen für die Integration der Kämpfer in die Struktur der Armee oder der offiziellen Sicherheitskräfte vorsieht.
Zudem sieht die vorgeschlagene Regelung vor, dass die finanziellen Mittel in der kommenden Phase ausschließlich in Form von Gehältern an integrierte Kräfte ausgezahlt werden und nicht mehr als Unterstützung für eine unabhängige administrative oder militärische Struktur. Dies ist an Bedingungen geknüpft, darunter die Einhaltung der zentralen Befehlsstruktur in Damaskus sowie die Beendigung jeglicher Verbindungen zu Akteuren, die von Washington oder Ankara als verbotene Organisationen eingestuft werden.







