Intensive Bemühungen zur Wiederbelebung des Bildungswesens in den östlichen Provinzen und Rückkehr Hunderttausender Schüler in den Unterricht
Der Bildungsminister, Mohammad Abdulrahman Turko, betonte, dass die östlichen Provinzen infolge jahrelanger Vernachlässigung während der Zeit des früheren Regimes unter erheblichen Defiziten leiden. Hinzu kommen Unterbrechungen im Bildungsprozess sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte sowie massive Schäden an der Infrastruktur.
In einer Presseerklärung erklärte Turko, dass das Ministerium seit Beginn dieses Jahres seine Anstrengungen zur Verbesserung der Bildungssituation in den befreiten Gebieten deutlich intensiviert habe. Innerhalb von nur einhundert Tagen sei es gelungen, 2.236 Schulen wieder zu eröffnen und mehr als 500.000 Schülerinnen und Schüler in den Unterricht zurückzuführen. Darüber hinaus hätten rund 38.000 pädagogische und administrative Fachkräfte ihre Arbeit wieder aufgenommen, 42 Bildungszentren seien in Betrieb genommen worden, und die Gehälter seien an diejenigen ausgezahlt worden, die ihre administrativen Verfahren abgeschlossen haben.
Er fügte hinzu, dass das Ministerium in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen einen Notfallplan ausgearbeitet habe, der auf die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Gewährleistung des Zugangs zur Bildung für alle Kinder abzielt. Zudem solle durch die Qualifizierung von Fachkräften und die Umsetzung kompensatorischer Bildungsprogramme während der Sommerferien der Lernverlust aufgearbeitet werden.








