Dimasheq
Der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Industrie, Basel Abdul Hannan, erklärte, dass die Wiederentwicklung des syrischen Baumwollsektors eine schrittweise Strategie sowie integrierte Maßnahmen erfordere, die Landwirtschaft und Industrie miteinander verbinden. Er betonte, dass eine enge Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium bestehe, um Pläne für die östliche Region auszuarbeiten, die als wichtigstes Baumwollanbaugebiet Syriens gilt.
Diese Aussagen machte Abdul Hannan während einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Internationalen Syrischen Textilmesse „Nass Tex 2026“ in Damaskus. Die Teilnehmer betonten, dass die Wiederbelebung des Baumwollanbaus und der Textilindustrie eine wirtschaftliche Priorität darstellt, um den Erholungsprozess zu unterstützen und die nationale Produktion zu stärken.
Abdul Hannan erklärte weiter, dass der Privatsektor seine Präsenz in diesem Bereich schrittweise ausbaue, während gleichzeitig die Herausforderungen der vergangenen Jahre angegangen und ein stabileres sowie attraktiveres Investitionsumfeld geschaffen werde. In der nächsten Phase liege der Schwerpunkt darauf, neue Investitionen anzuziehen und geeignete Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, die die Baumwoll-Wertschöpfungskette und die damit verbundenen Industrien weiterentwickeln möchten. Dies soll die Wertschöpfung heimischer Produkte steigern und neue Arbeitsplätze schaffen.
Adham Al-Tabbaa, Mitglied des Vorstands der Industrie- und Handelskammer von Damaskus und Rif Dimaschq, erklärte seinerseits, dass die Textilindustrie positive Entwicklungen verzeichne, da private Unternehmen zunehmend in die Produktion einsteigen. Zudem gebe es neue Studien und Projekte zur Errichtung und Modernisierung von Spinnereien in Zusammenarbeit mit Investoren und Industrieunternehmen, um die Leistungsfähigkeit des Sektors zu stärken und seine Wiederbelebung voranzutreiben.








