Spezial – Dimasheq
Die syrische Schauspielerin Rubin Issa, die am Theaterstück „Probe des Jüngsten Gerichts“ beteiligt ist, erklärte in einem Interview mit Dimasheq, dass das Stück eine menschliche Thematik aufgreift, die Überlebende von Inhaftierung betrifft. Es beleuchtet ihr psychisches und soziales Leid sowie die Herausforderungen, denen sie beim Wiederaufbau ihres Lebens gegenüberstehen.
Issa erläuterte, dass das Theaterwerk versucht, tief in die psychologischen Welten der Überlebenden einzutauchen und die Folgen der traumatischen Erfahrungen darzustellen, die sie durchlebt haben. Zudem werden ihre Bedürfnisse und ihr Schmerz aufgezeigt, mit dem Ziel, dieses menschliche Leid dem Publikum über das Theater zu vermitteln.
Sie betonte, dass die Verantwortung zur Unterstützung der Überlebenden nicht allein beim Kunstschaffen liegt, sondern eine ernsthafte Nachverfolgung durch zuständige Institutionen erfordert. Dazu gehören die Bereitstellung von Arbeitsmöglichkeiten, psychologische Betreuung sowie die Einrichtung von Vereinen und sicheren Räumen, in denen Frauen ihre Erfahrungen und Bedürfnisse ausdrücken können.
Sie fügte hinzu: „Wir können viel tun, wir können viel geben, und wir müssen sie sehr unterstützen“, und unterstrich damit die Bedeutung, die Überlebenden zu begleiten und sie auf ihrem Weg der Heilung und gesellschaftlichen Reintegration zu stärken.








