Die syrische Seefahrer-Gewerkschaft gab am Dienstag bekannt, dass die Bemühungen zur Freilassung von 16 syrischen Seeleuten fortgesetzt werden, die nach der Entführung eines Frachtschiffs am vergangenen Sonntag vor der Küste Somalias festgehalten werden.
In einem Beitrag auf Facebook erklärte die Gewerkschaft, dass weiterhin Kontakte mit zuständigen internationalen Parteien bestehen, um eine Lösung zu erreichen, die die Freilassung der Seeleute gewährleistet. Zudem habe man sich durch den Kontakt mit den Schiffseignern über ihren Gesundheitszustand vergewissern können.
Die Gewerkschaft bestätigte, dass bislang keine Verletzungen oder Misshandlungen der entführten Seeleute registriert wurden, und wies darauf hin, dass sie sich in einem stabilen Zustand befinden.
Unterdessen forderten die Familien der festgehaltenen Seeleute die syrische Regierung auf, einzugreifen und Verhandlungen aufzunehmen, die zur Freilassung ihrer Angehörigen beitragen könnten. Sie äußerten ihre Besorgnis über die anhaltende Festhaltung unter unklaren Umständen.
Das Frachtschiff „Sword“, das unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fährt, wurde am frühen Sonntagmorgen etwa sechs Seemeilen vor dem Gebiet Garacad in Somalia angegriffen.
Nach Angaben der britischen Behörde für maritime Handelsoperationen (UKMTO) übernahmen Piraten die Kontrolle über das Schiff und zwangen es, Kurs auf somalische Hoheitsgewässer zu nehmen.








