Der stellvertretende syrische Minister für Wirtschaft und Industrie, Mohammed Yassin Hourieh, erklärte, dass der Industriesektor in Syrien im vergangenen Jahr eine relative Verbesserung verzeichnet habe. Dies geschehe im Rahmen eines schrittweisen Erholungsprozesses, ohne jedoch bereits die Phase eines vollständigen Wachstums erreicht zu haben.
Hourieh erläuterte, dass eine Reihe von Industrieanlagen ihre Arbeit wieder aufgenommen habe, zeitgleich mit dem Einstieg neuer Investitionen, insbesondere in den Bereichen der Lebensmittelindustrie und der Leichtindustrie. Er wies darauf hin, dass der Anteil der aktiven Industrie- und Handwerksbetriebe derzeit zwischen 60 und 65 Prozent liege, was mehr als 81.000 Betrieben von insgesamt rund 128.000 entspreche.
Er betonte, dass sich die derzeitige Phase auf die Stabilisierung der Erholung sowie auf den Wiederaufbau der Produktionsbasis konzentriere, und hob hervor, dass zusätzliche Maßnahmen und Schritte erforderlich seien, um den Übergang zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum zu unterstützen.
Zudem erklärte er, dass der Sektor weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sei. Dazu gehörten hohe Energiekosten, Finanzierungsschwierigkeiten, Wechselkursschwankungen sowie steigende Preise für Rohstoffe. Hinzu kämen Schäden an der Infrastruktur und der Mangel an qualifizierten Fachkräften.
Weiterhin fügte er hinzu, dass die Regierung daran arbeite, den Industriesektor durch finanzielle Erleichterungen sowie verschiedene Steuerbefreiungen und Anreize zu unterstützen. Dazu gehörten Steuerpakete, die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, die Erleichterung des Zugangs zu Krediten sowie Zollbefreiungen für Maschinen und Ausrüstungen, wie die Zeitung „Al-Hurriya“ berichtete.








