Der emiratische Unternehmer Mohamed Alabbar betonte, dass Syrien vielversprechende Investitionsmöglichkeiten im Tourismus- und Immobiliensektor besitzt. Dies erklärte er während einer Dialogsitzung am Rande des ersten syrisch-emiratischen Investitionsforums, das am Dienstag in Damascus stattfand.
Alabbar bezeichnete den syrischen Tourismussektor als eine „gewaltige Wachstumschance“, die seit mehr als 25 Jahren nicht ausreichend genutzt worden sei. Er erklärte, dass die natürlichen und historischen Ressourcen Syriens das Land dazu befähigen, mit den bedeutendsten internationalen Tourismusdestinationen zu konkurrieren.
Er fügte hinzu, dass Syrien künftig in der Lage sein könnte, jährlich rund 40 Millionen Touristen anzuziehen, sofern die Infrastruktur und touristischen Dienstleistungen weiterentwickelt werden. Zudem rechnet er damit, dass das Land innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre etwa acht Millionen Touristen empfangen könnte, was zur Schaffung von rund 400.000 Arbeitsplätzen beitragen dürfte.
Im Hinblick auf den Immobiliensektor gab Alabbar bekannt, dass derzeit Projekte an der syrischen Küste mit einem Investitionsvolumen zwischen fünf und sieben Milliarden US-Dollar geprüft werden. Darüber hinaus seien weitere Projekte in Damaskus mit einem geschätzten Wert zwischen zehn und zwölf Milliarden US-Dollar in Planung.
Außerdem rief er dazu auf, die Syrer direkt an zukünftigen Projekten zu beteiligen, indem professionelle Aktiengesellschaften gegründet werden. Diese sollen Bürgern – unabhängig davon, ob sie kleine oder große Investoren sind – die Möglichkeit bieten, sich an Entwicklung und Investitionen zu beteiligen.









