Der stellvertretende Verteidigungsminister für die Ostregion, Samir Osso (Siban Hamo), bestätigte am Samstag, dass die Bemühungen zur Integration der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in das Verteidigungsministerium zur Bildung von vier Brigaden geführt haben. Parallel dazu wird an der Ausarbeitung einer internen Ordnung gearbeitet, die den Weg für eine einheitliche nationale Armee ebnen soll.
Osso stellte klar, dass die sogenannte „kurdische Brigade“ in Afrin Teil des umfassenderen Plans zur Wiedereingliederung von Kämpfern in ihre jeweiligen Regionen ist. Die nächste Phase werde sich darauf konzentrieren, die organisatorische Struktur des Militärs zu vervollständigen, die Truppenstationierung zu vereinheitlichen und die Zersplitterung in Fraktionen zu beenden.
Er erläuterte, dass derzeit an der Festigung institutioneller Strukturen gearbeitet wird, parallel zur Neupositionierung und Verlegung der Kräfte über die betreffenden geografischen Gebiete hinweg, um Kohärenz zu gewährleisten und alle Einheiten unter ein zentrales Kommando zu stellen.
Zudem wies Osso darauf hin, dass die Integration der SDF in die Armee noch nicht das Niveau eines vollständig integrierten militärischen Körpers erreicht hat, was die Ausarbeitung einer umfassenden internen Ordnung erforderlich macht, um Disziplin sicherzustellen und organisatorische Rahmenbedingungen festzulegen.
Abschließend betonte er, dass die Neupositionierung ein zentraler Bestandteil der aktuellen Phase sei und eng mit der Verabschiedung der internen Ordnung verknüpft ist. Diese soll die Stationierung der Kräfte regeln und die Befugnisse von Brigaden und Divisionen festlegen, während gleichzeitig daran gearbeitet wird, offene Fragen zügig zu klären, um letztlich eine vollständig integrierte Struktur zu erreichen, die die regionalen Kommandos mit dem Oberkommando des Generalstabs der syrischen Armee verbindet.








