Dimasheq
Die Behörde für die Unterstützung und Entwicklung der lokalen Produktion und der Exporte hat mit der Delegation der Europäischen Union in Damaskus Möglichkeiten zur Stärkung der gemeinsamen Zusammenarbeit zur Förderung syrischer Exporte und zur Erweiterung der Chancen für den Zugang nationaler Produkte zu den europäischen Märkten erörtert. Dies erfolgt im Rahmen der Bemühungen zur Entwicklung des Exportsektors in den kommenden Jahren.
Das Ministerium für Wirtschaft und Industrie erklärte am Freitag, dass das Treffen unter dem Vorsitz des Präsidenten der Behörde, Khaled Al-Khader, und des Leiters des Teams der EU-Delegation, Libor Khlad, stattfand. Dabei wurden die strategischen Vorstellungen der Behörde für den Zeitraum 2026–2030 vorgestellt sowie die wichtigsten Herausforderungen für die Entwicklung der syrischen Exporte und mögliche Lösungsmechanismen erörtert.
Die beiden Seiten diskutierten zudem die Bedeutung der Aktivierung des REX-Systems (Registered Exporter System – System der registrierten Ausführer). Dieses ermöglicht syrischen Exporteuren, von den Zollvergünstigungen im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (GSP) zu profitieren. Dadurch sollen die Exportverfahren vereinfacht, Kosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit syrischer Produkte auf den europäischen Märkten gestärkt werden.
Das REX-System gehört zu den von der Europäischen Union anerkannten Systemen zum Nachweis des präferenziellen Ursprungs exportierter Waren. Es basiert auf dem Prinzip der Selbstzertifizierung durch den Exporteur. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, für jede Sendung eine Ursprungsbescheinigung von den Zollbehörden ausstellen zu lassen. Dies trägt dazu bei, Exportvorgänge zu beschleunigen und den Zugang zu den europäischen Märkten zu erleichtern.








