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Heute, am 21. August, jährt sich zum 13. Mal das Chemiewaffen-Massaker, das das ehemalige Regime im Jahr 2013 in Ost- und West-Ghuta im Umland von Damaskus verübte. Es zählt zu den schlimmsten Angriffen, die Syrien während der Kriegsjahre erlebt hat. Dabei wurden dicht besiedelte Gebiete mit Sarin-Gas angegriffen. Hunderte Menschen kamen ums Leben, darunter Frauen und Kinder.
Die Angriffe ereigneten sich in den frühen Morgenstunden des 21. August 2013, als Gebiete in Ost- und West-Ghuta mit giftigen chemischen Substanzen beschossen wurden. Dies führte zu Erstickungsanfällen, Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Bilder und Videoaufnahmen dokumentierten die Opfer und das Ausmaß der Tragödie und lösten in Syrien und weltweit große Bestürzung aus.
Nach dem Angriff wurde Ghuta zu einem Symbol der syrischen Tragödie. Medizinische Zentren und Krankenhäuser waren mit Verletzten und Opfern überfüllt, während die medizinischen Einrichtungen angesichts der großen Zahl der Betroffenen und des Mangels an ausreichenden medizinischen Mitteln vor enormen Herausforderungen standen.
Das Massaker von Ghuta war kein bloßer militärischer Zwischenfall, sondern stellte einen Wendepunkt im Verlauf des syrischen Krieges dar. Es rückte die internationale Besorgnis über den Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten erneut in den Mittelpunkt und hinterließ tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der Syrer, insbesondere bei den Familien der Opfer und den Überlebenden.
Der 21. August bleibt ein Zeugnis für das Ausmaß der Verstöße, denen syrische Zivilisten ausgesetzt waren, und für die Notwendigkeit, Verbrechen zu dokumentieren und die Aussagen der Opfer und Überlebenden zu bewahren. Dies soll sicherstellen, dass die Wahrheit nicht ausgelöscht und die Verantwortung für diese Verbrechen nicht mit dem Lauf der Zeit verloren geht.
An diesem Jahrestag erinnern sich die Syrer an die Namen und Bilder der Menschen, die in Ghuta ihr Leben verloren haben. Sie bekräftigen, dass das Bewahren ihrer Erinnerung nicht nur dem Gedenken an die Opfer dient, sondern auch Teil des Weges zu Gerechtigkeit, Rechenschaft und Wiedergutmachung für die Betroffenen ist.
Die Erinnerung an die Opfer bleibt lebendig, und die Wahrheit verjährt nicht. Gerechtigkeit bleibt ein Recht der Familien der Opfer und der Überlebenden sowie eine Notwendigkeit, um sicherzustellen, dass sich solche Verbrechen niemals wiederholen.
#DontSuffocateTheTruth




