Dimasheq
Die syrische Künstlergewerkschaft gab am Dienstag den Tod des syrischen Schauspielers und Theaterregisseurs Osama Al-Sayed Youssef im Alter von 65 Jahren bekannt. Mit seinem Tod endet eine lange Laufbahn im künstlerischen und administrativen Bereich, in der er über mehr als vierzig Jahre hinweg deutliche Spuren im syrischen Theater und in der Fernsehdramaturgie hinterlassen hat.
Der Verstorbene wurde 1961 in der Provinz Idlib geboren und schloss 1982 sein Studium am Höheren Institut für Theaterkunst in Damaskus ab. Anschließend begann er eine vielseitige Karriere als Schauspieler, Regisseur und Kulturmanager und beteiligte sich an zahlreichen Projekten zur Förderung und Weiterentwicklung der Theaterbewegung in Syrien.
Osama Al-Sayed Youssef war für seine starke Präsenz auf der Theaterbühne und sein Engagement für die Belange der Theaterkunst bekannt. Besonderes Augenmerk legte er auf die Förderung und Ausbildung junger Talente und wirkte zudem in einer großen Zahl künstlerischer Produktionen mit.
Im Laufe seiner Karriere bekleidete er mehrere kulturelle und administrative Positionen, darunter die Leitung des Nationaltheaters von Aleppo. Darüber hinaus stand er mehreren internationalen Kunst- und Theaterfestivals vor.
Der Verstorbene hinterlässt ein künstlerisches Erbe von mehr als 80 Werken in Theater, Film und Fernsehen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Theaterstücke „Schüsse von hinten“ (Itlaq Al-Nar Min Al-Khalf) und „Bitterer Kaffee“ (Qahwa Murra), die Filme „Der Staub der Fremden“ (Turab Al-Ghuraba) und „Die letzte Offenbarung des Ghaylan Al-Dimashqi“ (Al-Tajalli Al-Akhir Li Ghaylan Al-Dimashqi) sowie bekannte Fernsehproduktionen wie „Der Vierjahreskrieg“ (Harb Al-Sanawat Al-Arbaa), „Khan Al-Harir“, „Der Ausweg aus dem Brunnen“ (Al-Khuruj Min Al-Bi’r) und „Die Stadtküche“ (Matbakh Al-Madina).








