spot_img

ذات صلة

الأكثر مشاهدة

Eine Gesellschaft kann nicht bestehen, wenn die eine Hälfte die andere Hälfte beschuldigt

Mohammad Khaled   In den vergangenen Tagen sorgte eine künstlerische Abendveranstaltung...

Dr. Mudhar Al-Akela gegenüber Dimasheq: Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen der 2011 festgestellten Nichtbefolgung

Dimasheq   Der Vorsitzende der Syrischen Atomenergiekommission, Dr. Mudhar Al-Akela, erklärte...

Muath Muhareb erklärt Gründe für seinen Abschied von Al-Ikhbariya: Beruflicher Wechsel, keine Einschränkung der Pressefreiheit

Dimasheq   Der syrische Medienjournalist Muath Muhareb erklärte, dass sein Abschied...

Kulturminister und Gouverneur von Idlib nehmen an Beisetzung der Opfer der Explosion eines Munitionslagers in Sarmada teil

Dimasheq   Der syrische Kulturminister Mohammed Yassin Al-Saleh nahm gemeinsam mit...

Kulturminister ehrt Bürger aus Idlib für die Bewahrung archäologischer Fundstücke seit 2014

Dimasheq   Kulturminister Mohammed Yassin Al-Saleh hat Diaa Al-Khanous aus dem...

Das niederländische Gericht verurteilt einen ehemaligen Kommandeur der „Nationalverteidigung“ zu 26 Jahren Haft wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Dimasheq

 

Das Gericht in Den Haag in den Niederlanden hat den ehemaligen Anführer der Miliz „Nationalverteidigung“, die dem ehemaligen syrischen Regime zugeordnet wird, Rafiq Al-Qatreeb, zu 26 Jahren Haft verurteilt. Er wurde wegen der Begehung von 19 Straftaten schuldig gesprochen, die als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wurden. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit Verstößen, die zwischen 2013 und 2014 in der Stadt Salamiyah und deren Umgebung im ländlichen Raum von Hama begangen worden sein sollen.

 

Das Gericht stellte fest, dass das Urteil auf nachgewiesener Beteiligung von Al-Qatreeb an Folter, Vergewaltigung und sexueller Gewalt beruht, die sich gegen acht Opfer in drei Haftzentren in der Nähe von Salamiyah richteten. Er wurde jedoch von den Anklagen in Bezug auf ein neuntes Opfer freigesprochen, da die Beweislage als nicht ausreichend angesehen wurde.

 

Die Richter betonten, dass der Fall einen Präzedenzfall in den Niederlanden darstellt, da erstmals bestimmte Formen schwerer sexueller Gewalt als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wurden. Sie hoben hervor, dass die Schwere der Verbrechen und das Ausmaß des Leidens der Opfer wesentliche Faktoren bei der Festlegung des Strafmaßes waren.

 

Gleichzeitig lehnte das Gericht die von den Opfern eingereichten Schadensersatzforderungen ab und erklärte, dass seine Zuständigkeit im Rahmen dieser Art von Strafverfahren keine Entscheidung über zivilrechtliche Entschädigungsansprüche umfasst.

spot_imgspot_img