Dimasheq
Die Leitung des Innensicherheitsdienstes in der Provinz Idlib hat die Festnahme einer Gruppe bekannt gegeben, die nach eigenen Angaben zu Überresten des früheren Regimes gehören soll. Ihnen wird vorgeworfen, Zellen betrieben zu haben, die auf Spionage und die Durchführung von Sprengstoffanschlägen während der Regierungszeit von Assad spezialisiert gewesen seien.
Der Leiter des Innensicherheitsdienstes in Idlib, Brigadegeneral Ghassan Bakir, erklärte, die Ermittlungen hätten die Beteiligung der Festgenommenen an sicherheitsrelevanten Aufgaben im Dienste des früheren Regimes ergeben. Dazu gehörten die Überwachung und das Fotografieren militärischer Standorte sowie die Übermittlung präziser Koordinaten an die Luftwaffe und Artillerieeinheiten, um diese Ziele anzugreifen.
Er fügte hinzu, dass Mitglieder der Gruppe an der Koordination der Einschleusung von mit Sprengstoff präparierten Autos und Motorrädern sowie Sprengsätzen beteiligt gewesen seien und diese in dicht besiedelten zivilen Gebieten zur Detonation gebracht hätten. Zudem verwies er auf Geständnisse, denen zufolge sie für mehrere Explosionen in der Stadt Idlib verantwortlich seien, darunter am Al-Mal’ab-Kreisel, am Al-Sab‘ Bahrat-Kreisel sowie in der Al-Arba‘in- und Al-Thalathin-Straße, wie die Nachrichtenagentur „SANA“ berichtete.
Bakir betonte außerdem, die Ermittlungen hätten ergeben, dass die Mitglieder des Netzwerks neue Personen zur Informationsbeschaffung rekrutiert, Schmuggelrouten für an früheren Operationen beteiligte Personen gesichert sowie finanzielle und logistische Unterstützung und direkte Anweisungen von Offizieren der Geheimdienste des früheren Regimes erhalten hätten.








