Exklusiv – Dimasheq
Der syrische Regisseur des Theaterstücks „Generalprobe zum Jüngsten Tag“ (Brawat Yawm al-Hisab), Maher Salibi, erklärte in einem exklusiven Gespräch mit Dimasheq, dass das Theater trotz des rasanten technologischen Fortschritts und der Verbreitung sozialer Medien weiterhin Bestand haben werde. Es sei ein Ausdruck für den Entwicklungsstand einer Gesellschaft sowie für ihren Respekt gegenüber Menschen und Kultur.
Salibi sagte:
„Jedes Land, das ein Theater besitzt, ist ein kultiviertes und bedeutendes Land, das seine Menschen und sein Publikum respektiert.“
Er fügte hinzu, dass das Theater als „Mutter aller Künste“ seinen besonderen Stellenwert behalten werde, da es über eine Einzigartigkeit verfüge, die keine andere Kunstform bieten könne.
Weiter erklärte er, dass die unmittelbare Beziehung zwischen den Schauspielerinnen und Schauspielern auf der Bühne und dem Publikum den Kern des Theatererlebnisses ausmache. Diese direkte Interaktion könne weder im Kino noch im Fernsehen oder über soziale Medien ersetzt werden. Genau darin liege der außergewöhnliche Wert des Theaters und der Grund für seine Beständigkeit.
Zum Abschluss fasste Salibi die Botschaft des Stücks „Generalprobe zum Jüngsten Tag“ mit den Worten zusammen:
„Unser Theaterstück ist eine verspätete Entschuldigung – doch es ist das Einzige, was wir heute tun können, um jenen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, deren Stimmen niemand gehört hat.“








