Dimasheq
Die Nationale Behörde für Vermisste hat Medien, Journalistinnen und Journalisten, Aktivistinnen und Aktivisten sowie die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, auf das Fotografieren, Veröffentlichen oder Verbreiten von Aufnahmen menschlicher Überreste, möglicher Grabstätten oder damit verbundener Materialien außerhalb der zuständigen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen zu verzichten. Dies dient dem Schutz der Würde der Opfer und der Gefühle der Angehörigen Vermisster sowie der Wahrung der Integrität von Beweismitteln und der geltenden Verfahren.
In einer Erklärung betonte die Behörde, dass die unverantwortliche Verbreitung solcher Materialien den Familien der Opfer psychischen Schaden zufügen und sich negativ auf die Sicherheit von Beweismitteln sowie auf Dokumentations-, Überprüfungs- und Identifizierungsprozesse auswirken könne. Dies könne die Bemühungen zur Wahrheitsfindung und zur Gerechtigkeit für die betroffenen Familien behindern und darüber hinaus rechtliche Konsequenzen gemäß den geltenden Gesetzen nach sich ziehen.
Die Behörde würdigte zudem die professionelle und verantwortungsbewusste Rolle von Medienvertreterinnen und Medienvertretern, Journalistinnen und Journalisten sowie Aktivistinnen und Aktivisten bei der Berichterstattung über die Angelegenheiten Vermisster und bei der Unterstützung des Rechts der Familien, das Schicksal ihrer Angehörigen zu erfahren. Dies trage dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für dieses humanitäre und nationale Anliegen zu stärken.








