Der syrische Kulturminister Mohammed Yasin Al-Saleh hat die Wiederveröffentlichung der Kulturzeitschrift „Al-Sham“ angekündigt, die erstmals im Jahr 1897 in Damaskus unter der Chefredaktion des Ministers und Gelehrten Mohammed Kurd Ali erschien. Er betonte, dass dieser Schritt eine Rückkehr zu einem tief verwurzelten kulturellen Weg darstellt, der eng mit der Geschichte des Denkens und der Literatur in Syrien verbunden ist.
Al-Saleh erklärte, dass die Zeitschrift „Al-Sham“ vom Ministerium für Kultur herausgegeben und in dessen eigenen Druckereien gedruckt wird. Sie versteht sich als Publikation für Denken, Literatur und Kunst und soll das kulturelle Leben beleben. Außerdem öffnet sie ihre Seiten für Denker, Kreative sowie Autorinnen und Autoren, die in verschiedenen kulturellen und wissensbezogenen Rubriken mitwirken können.
Er erläuterte, dass die erste Ausgabe der Zeitschrift ein Sonderdossier zum Thema „kulturelle Identität“ eröffnet, da dieses Thema alle Syrerinnen und Syrer betrifft. Dieses Dossier soll einen offenen Raum für Meinungen, Vorschläge und kulturellen Dialog bieten.
Die Zeitschrift enthält zudem eine Rubrik für offene Diskussionsfragen, die in dieser Ausgabe dem Thema kulturelle Identität gewidmet ist. Diese wurde von Maryam Hajir vorbereitet und umfasst Beiträge des Philosophen Dr. Ahmad Barqawi, Dr. Abdel Hakim Bashar sowie der Autoren Taysir Khalaf, Ali Safar, Fares Al-Dhahabi, Islam Abu Shakir, Thaer Al-Zazzu‘ und des Historikers Ahmad Iebish und weiterer Mitwirkender. Der Künstler Muwaffaq Qaat steuerte eine spezielle Karikatur für die letzte Seite der Ausgabe bei.
Der Minister wies außerdem darauf hin, dass die Zeitschrift die syrischen archäologischen Stätten hervorheben und den Leserinnen und Lesern das kulturelle und zivilisatorische Erbe des Landes näherbringen wird. Zudem werden neue Veröffentlichungen vorgestellt, bildende und künstlerische Erfahrungen verfolgt sowie Seiten für literarische und kritische Texte von etablierten und jungen Autorinnen und Autoren bereitgestellt.
Er betonte, dass „Al-Sham“ eine kulturelle Brücke schaffen soll, die die Aktivitäten der Ministeriumsabteilungen, Institutionen und Direktionen mit den Leserinnen und Lesern verbindet. Dadurch sollen diese die kulturellen Veranstaltungen verfolgen, sich daran beteiligen und sie mit eigenen Ideen und Beiträgen bereichern können.
Abschließend unterstrich Al-Saleh, dass die erste Ausgabe der Zeitschrift „Al-Sham“ „den Anfang und den ersten Baustein eines langen und reichhaltigen Weges“ darstellt. Er wies darauf hin, dass in der kommenden Phase den syrischen Kulturzeitschriften, die zur Verankerung von Kultur und Kreativität beigetragen haben, mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird und dass sie ihre Rolle im „neuen Syrien“ weiterhin fortsetzen werden.








