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Verwaltung der Region an-Nabk bestätigt die Fortsetzung des Lehrbetriebs an der Universität trotz der Maßnahmen der Kommission

Juni 12, 2026
in Nachrichten, slide
دمشقbyدمشق
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Dimasheq

 

 

Die „Kommission zur Bekämpfung unrechtmäßiger Bereicherung“ gab bekannt, dass sie die Kontrolle über die Holdinggesellschaft „Dhura Holding“ übernommen hat. Diese hält Anteile an der Aktiengesellschaft „Al-Nibras“, die wiederum Eigentümerin der privaten Al-Qalamoun-Universität ist.

 

Die „Dhura Holding“ gehört Qutaiba und Mohammed, den Enkeln von Mohammed Dib Daaboul, dem ehemaligen Leiter des Büros von Hafez al-Assad, sowie dessen Tochter Amal.

 

Die Verwaltung der Regionen an-Nabk und Yabroud hielt ein Treffen mit der Kommission zur Bekämpfung unrechtmäßiger Bereicherung ab, um die Maßnahmen bezüglich der „Dhura Holding“ zu erörtern. Dabei beschloss die Kommission, die Kontrolle über das Unternehmen zu übernehmen und einen vorläufigen Verwalter zur Führung der Geschäfte und Überwachung der Unternehmensangelegenheiten einzusetzen.

 

Nach Angaben der Regionalverwaltung laufen die akademischen und administrativen Abläufe an der privaten Al-Qalamoun-Universität weiterhin normal und ohne Unterbrechung. Sämtliche akademischen, pädagogischen und dienstleistungsbezogenen Aktivitäten werden gemäß den festgelegten Plänen fortgeführt, ohne dass die Maßnahme der Kontrollübernahme Auswirkungen auf den Betrieb hat.

 

Die Verwaltung betonte, dass die Rechte der Studierenden sowie der Lehrkräfte vollständig gewahrt bleiben und die Universität ihre akademische Aufgabe wie gewohnt fortsetzt, ohne Änderungen an ihren Programmen oder Dienstleistungen.

 

Erläuterung der Kommission zur Bekämpfung unrechtmäßiger Bereicherung

 

Die Kommission erklärte, dass ihre Maßnahmen mit finanziellen Untersuchungen und Prüfverfahren zusammenhängen, die Personen oder Einrichtungen betreffen, bei denen der Verdacht auf unrechtmäßige Bereicherung besteht. Die eingeleiteten Schritte richteten sich nicht gegen Bildungs- oder Gesundheitseinrichtungen selbst, sondern gegen Vermögenswerte und Eigentumsverhältnisse, die Gegenstand laufender Untersuchungen seien.

 

Die Kommission betonte, dass die Aufrechterhaltung des Bildungsbetriebs und der Gesundheitsversorgung bei allen Maßnahmen oberste Priorität habe. Studierende, Patienten, Beschäftigte sowie Lehr-, Medizin- und Verwaltungspersonal könnten ihre Tätigkeiten weiterhin uneingeschränkt ausüben. Sämtliche administrativen oder aufsichtsrechtlichen Maßnahmen würden im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen erfolgen, um einen störungsfreien Ablauf von Studium und Dienstleistungen sicherzustellen.

 

Darüber hinaus stellte die Kommission klar, dass diese Maßnahmen weder die erworbenen Rechte der Studierenden noch ihren akademischen Status oder die von den betroffenen Bildungseinrichtungen ausgestellten Abschlüsse beeinträchtigen. Ebenso seien die Rechte der Beschäftigten nicht betroffen. Ziel sei vielmehr die Sicherung der Stabilität dieser Einrichtungen und die Gewährleistung ihrer kontinuierlichen Bildungs-, Gesundheits- und Dienstleistungsaufgaben.

 

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Kommission zur Bekämpfung unrechtmäßiger Bereicherung im Rahmen eines Programms zur freiwilligen Offenlegung Vergleichsvereinbarungen mit mehreren Geschäftsleuten aus der Zeit des Assad-Regimes geschlossen hat, darunter Mohammed Hamsho und Wassim Qattan. Die Kommission betonte jedoch, dass solche Vereinbarungen die Betroffenen nicht von einer strafrechtlichen Verfolgung befreien. Diese Vergleiche lösten in der syrischen Öffentlichkeit kontroverse Diskussionen aus, da sie von einigen als eine Art Amnestie für direkte Unterstützer des früheren Regimes betrachtet werden.

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