Dimasheq
Der syrische Minister für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, Marwan Al-Halabi, hat mit dem türkischen Botschafter in Damaskus, Nuh Yılmaz, Möglichkeiten zur Stärkung der Zusammenarbeit im Hochschulbereich zwischen beiden Ländern erörtert. Dabei ging es unter anderem um die Anerkennung und Beglaubigung von Abschlüssen türkischer Universitäten, die im Norden Syriens tätig sind, sowie um das Projekt zur Gründung einer gemeinsamen syrisch-türkischen Universität auf syrischem Staatsgebiet.
Während des Treffens wurde außerdem die Möglichkeit diskutiert, derzeitige Studierende in die Universität Aleppo zu integrieren. Zudem wurde die Vorbereitung eines gemeinsamen Treffens im kommenden Juli besprochen, bei dem offene Fragen im Zusammenhang mit den türkischen Universitäten und deren Zukunft behandelt sowie geeignete Lösungen erarbeitet werden sollen. Die beiden Seiten erörterten auch den Entwurf einer Absichtserklärung zur Gründung der gemeinsamen Universität und tauschten ihre Vorstellungen zu dem Projekt aus.
Al-Halabi erklärte, dass der Rat für Hochschulbildung kürzlich die Anerkennung und Beglaubigung der Abschlüsse von Absolventinnen und Absolventen der türkischen Universitätszweigstellen im Norden Syriens beschlossen habe. Darüber hinaus würden Abschlüsse türkischer Universitäten offiziell anerkannt, sodass Studierende ihre Zeugnisse über die Universität Aleppo beglaubigen lassen und sich für Postgraduiertenprogramme in Syrien einschreiben können.
Der türkische Botschafter begrüßte seinerseits die Maßnahmen des syrischen Ministeriums für Hochschulbildung, insbesondere die Beglaubigung und Gleichstellung türkischer Abschlüsse. Er betonte die Bedeutung einer gemeinsamen Lösung für die türkischen Universitäten, die auf syrischem Boden tätig sind, und hob die Notwendigkeit einer fortgesetzten Koordinierung über die offiziellen Kanäle im Vorfeld des geplanten gemeinsamen Treffens im Juli hervor.








