Dimasheq – Nachrichten
Der Ständige Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Ibrahim Alabi, gab den Beitritt der Arabischen Republik Syrien zur „Gruppe der Freunde zur Bekämpfung des durch Technologie erleichterten Menschenhandels“ bekannt. Dies erfolgte als Reaktion auf eine offizielle Einladung der syrischen Mission durch die Delegation der Republik Korea bei den Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Alabi erklärte in einer Rede im UN-Hauptquartier, dass diese Entscheidung aus dem Bewusstsein Syriens für die Schwere dieses grenzüberschreitenden Verbrechens resultiere sowie aus den Erfahrungen des syrischen Volkes in den vergangenen Jahrzehnten mit verschiedenen Formen von Menschenrechtsverletzungen, einschließlich Menschenhandel und der Ausbeutung humanitärer Krisen zur Erzielung illegaler Gewinne auf Kosten der Zivilbevölkerung.
Er wies darauf hin, dass die Erfahrungen Syriens sowie seine geografische Lage als wichtiger Transitknotenpunkt auf mehreren regionalen Routen dem Land praktische Erfahrung im Umgang mit Herausforderungen im Zusammenhang mit Terrorismus und transnationaler organisierter Kriminalität verschafft hätten. Dazu gehöre auch die Bekämpfung von Netzwerken des Menschenhandels und des Drogenhandels, insbesondere Captagon, in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Partnern und zuständigen Stellen.
Alabi betonte, dass der Beitritt Syriens zu dieser Gruppe das Engagement des Landes für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit sowie den Austausch von Fachwissen und Informationen im Bereich der Bekämpfung des Menschenhandels widerspiegele, insbesondere angesichts der technologischen Entwicklungen, die zunehmend von kriminellen Netzwerken zur Erleichterung von Anwerbung, Transport und Ausbeutung genutzt werden.
Er bekräftigte die Bereitschaft Syriens, eng mit allen Mitgliedsstaaten der Gruppe sowie mit den zuständigen UN-Institutionen zusammenzuarbeiten, um internationale Bemühungen zur Verhinderung dieser Verbrechen, zur Verfolgung der Täter und zum Schutz der Opfer zu unterstützen und damit zur Stärkung von Sicherheit, Stabilität und der Achtung der Menschenrechte auf regionaler und internationaler Ebene beizutragen.








