Dimasheq – Nachrichten
Der Geschäftsträger der Delegation der Europäischen Union in Syrien, Michael Ohnmacht, betonte, dass die Förderung der Entwicklung und die Wiederbelebung der syrischen Wirtschaft ein gemeinsames Engagement der syrischen Regierung, der Geberländer und des Privatsektors erfordern. Dabei hob er die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit in der kommenden Phase hervor.
Ohnmacht erklärte, dass eine nachhaltige Erholung eine Ausweitung der Investitionen sowie eine Vertiefung der technischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit voraussetzt, um den Entwicklungsprozess zu unterstützen und langfristige Ergebnisse zu erzielen.
Er wies darauf hin, dass internationale Unterstützung allein nicht ausreiche, um die wirtschaftliche Frühphase der Erholung in Syrien zu gewährleisten. Vielmehr seien Investitionen in Milliardenhöhe erforderlich, ergänzt durch eine aktive Rolle des syrischen Privatsektors sowie die Unterstützung der Geberländer und der syrischen Regierung bei der Schaffung eines geeigneten Investitionsumfelds und entsprechender Chancen.
Darüber hinaus unterstrich er die Bedeutung technischer Unterstützung, von Ausbildungsprogrammen und der Nutzung internationaler Erfahrungen zur Stärkung der Kapazitäten syrischer Institutionen. Er kündigte an, dass die Europäische Union in naher Zukunft ein Zentrum für technische Hilfe einrichten werde, um syrische Ministerien und Institutionen zu unterstützen und ihre Zusammenarbeit mit dem Privatsektor weiterzuentwickeln.
Abschließend betonte Ohnmacht die Notwendigkeit einer engen Koordinierung zwischen der syrischen Regierung, den Geberländern und der Europäischen Union, um die Entwicklungsbemühungen zu unterstützen und die wirtschaftliche Erholung des Landes zu beschleunigen.







