• en English
  • de Deutsch
  • ar العربية
Mittwoch, Mai 20, 2026
  • Über uns
  • Kontakt
  • Spende
  • Team der Organisation
  • Datenschutzerklärung
No Result
View All Result
Advertisement
  • Nachrichten
  • Technologie
  • Meinung
  • Medien
  • Kultur
  • Bibliothek
  • Zeitschrift
  • Erbe
  • Sport
  • Projekte
Spende
  • Nachrichten
  • Technologie
  • Meinung
  • Medien
  • Kultur
  • Bibliothek
  • Zeitschrift
  • Erbe
  • Sport
  • Projekte
No Result
View All Result
logo1
logo2
  • Nachrichten
  • Wirtschaft
  • Technologie
  • Meinung
  • Kultur
  • Erbe
  • Medien
  • Bibliothek
  • Sport
  • Zeitschrift

Der syrische Schriftsteller Islam Abu Shakir analysiert das Dilemma der „kulturellen Identität“ in der ersten Ausgabe des „Al-Sham Magazins“

Mai 20, 2026
in Kultur, slide
دمشقbyدمشق
Share on FacebookShare on Twitter

Damaskus News Plattform – nach Angaben von Syria Today

 

Das Kulturministerium hat kürzlich die erste Ausgabe des „Al-Sham Magazins“ veröffentlicht, die verschiedene kulturelle, dialogorientierte und intellektuelle Themenbereiche umfasst. Der syrische Schriftsteller und Forscher Islam Abu Shakir beteiligte sich mit einem tiefgehenden analytischen Beitrag unter dem Titel: „Die syrische kulturelle Identität: Schadensbehebung und Bestimmung der Verantwortlichkeiten“.

 

In seinem Beitrag präsentierte Abu Shakir eine mutige Diagnose dessen, was er als das „größte Dilemma“ der syrischen revolutionären und intellektuellen Szene bezeichnete: das Fehlen einer klaren und präzisen Definition der syrischen Identität als solide Grundlage für den öffentlichen Diskurs. Er betonte, dass dieses Fehlen nicht bedeute, dass keine Identität existiere, sondern vielmehr das Ergebnis des Scheiterns objektiver Projekte infolge jahrzehntelanger politischer und ideologischer Dominanz sei.

 

Politik der systematischen Verzerrung und Marginalisierung

 

Der Artikel beleuchtet die katastrophalen Praktiken, denen die syrische Kulturszene seit 1970 ausgesetzt war, und verweist auf Mechanismen der Zerstörung, die verschiedene kreative Bereiche betroffen haben:

 

Literatur und Poesie: Die Verdrängung und Auslöschung der frühen kulturellen Pioniere, die das Bewusstsein des syrischen Staates in seiner Gründungsphase verkörperten (wie Khalil Mardam Bey, Badawi al-Jabal und Khair al-Din al-Zirikli), sowie deren Ersetzung durch eine „künstlich geschaffene Elite“, die auf Loyalität sowie konfessionellen oder parteipolitischen Kriterien statt auf kreativem Wettbewerb basierte.

 

Kunst und Theater: Die Umwandlung akademischer und produktiver Institutionen (wie des Höheren Instituts für Theaterkunst) in Werkzeuge zur Selektion von Künstlern und zur Förderung kultureller Aushängeschilder aus bestimmten Milieus auf Kosten talentierter Persönlichkeiten aus anderen Städten und Regionen.

 

Musik und Volkserbe: Die Förderung einer herablassenden und stereotypen Haltung gegenüber der Kultur und Musik der Randregionen (wie Euphratgebiet, Steppe, Hauran und kurdische Gemeinschaften), wobei deren Dialekte und traditionelle Kleidung als Gegenstand von Spott und Lächerlichkeit dargestellt wurden, um sie gesellschaftlich zu isolieren.

 

Geschichte und Archäologie: Die Konzentration auf die Zivilisationen der syrischen Küstenregion als einziges Symbol der Identität, während das bedeutende historische Erbe der Kulturen im Euphrattal (Mari, Dura Europos), im Norden Syriens (Ebla, die Toten Städte) sowie im Süden marginalisiert und verkleinert wurde.

 

Die kurdische Frage: Der Autor bezeichnete die Unterdrückung der kurdischen Identität, die Verweigerung sprachlicher und kultureller Rechte sowie das Verbot kreativer Aktivitäten als „das schlimmste Verbrechen“. Ziel sei gewesen, diese alte Identität in einem engen ideologischen Rahmen aufzulösen, anstatt sie als ursprünglichen Bestandteil des syrischen Gesellschaftsgefüges zu würdigen.

 

Ein Fahrplan zur Schadensbehebung

 

Zum Abschluss seines Artikels betonte Abu Shakir, dass die Reparatur der tiefen Schäden an der syrischen Identität Jahrzehnte intensiver Arbeit und den Mut zur offenen Aufarbeitung erfordere. Dabei definierte er die zukünftigen Verantwortlichkeiten entlang von vier zentralen Wegen:

 

Verantwortung des Staates: Förderung der Freiheiten, Unterstützung von Forschungszentren sowie Reform und Wiederaufbau des Bildungs- und Mediensektors, um gesellschaftliche Spannungen abzubauen.

 

Verantwortung zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Institutionen: Geschichte und Gegenwart mit wissenschaftlichem Blick neu zu analysieren, Illusionen zu entlarven und eine gemeinsame nationale Erzählung zu formulieren.

 

Verantwortung von Intellektuellen und Kulturschaffenden: Sich vom Erbe der Unterdrückung zu befreien, vergessene Pioniere wiederzuentdecken und die lokale Vielfalt (kurdisch, euphratisch, hauransch usw.) als authentischen Teil der Nation und nicht als folkloristische Randerscheinung zu feiern.

 

Verantwortung der syrischen Gesellschaft: Die schmerzhafte Vergangenheit in eine Lehre für die Zukunft zu verwandeln und den Blick auf eine gemeinsame Zukunft für alle Syrerinnen und Syrer zu richten.

 

Es sei erwähnt, dass das „Al-Sham Magazin“ mit seiner ersten Ausgabe neue Räume für einen intellektuellen und kulturellen Dialog eröffnen möchte, der auf einer mutigen und objektiven Analyse der syrischen Realität basiert.

كاتب

  • دمشق
    View all posts
Share on FacebookShare on Twitter

Related Posts

Kultur

Das Fagott-Duo Tony Al-Amir und Nara Khanmeh in einem klassischen Konzert in der Oper von Damaskus

Mai 20, 2026
Nachrichten

Die Schließung der Straße von Hormus öffnet syrischen Häfen neue Möglichkeiten für die Staaten der Region

Mai 20, 2026
Kultur

Die syrische Zeitung Al-Thawra: Die Veröffentlichung des „Al-Sham“-Magazins durch das Kulturministerium belebt einen traditionsreichen Namen in der syrischen Kulturlandschaft neu

Mai 20, 2026
slide

Die Syrische Erdölgesellschaft kündigt die Wiederinbetriebnahme der Raffinerie Baniyas an

Mai 19, 2026
Kultur

Der syrische Kulturminister Muhammad Yasin al-Saleh hat sich mit der katarischen Ministerin für Bildung, Erziehung und Hochschulbildung, Lulua al-Khater, in Doha über die Stärkung der kulturellen und bildungspolitischen Zusammenarbeit ausgetauscht.

Mai 19, 2026
Mehr laden
Next Post

Das Fagott-Duo Tony Al-Amir und Nara Khanmeh in einem klassischen Konzert in der Oper von Damaskus

منصة دمشق الإخبارية

Dimasheq

منصة دمشق الإخبارية
منصة ثقافية سياسية سورية متعددة
تصدر عن مؤسسة دمشق للثقافة والفكر الفنون والتنمية ومركز دمشق للأبحاث والدراسات

الأقسام

  • Erbe
  • Kultur
  • Medien
  • Meinung
  • Nachrichten
  • Projekte
  • slide
  • Sport
  • Wirtschaft

أخر الأخبار

ثنائي الباصون طوني الأمير ونارا خانمة في أمسية كلاسيكية بدار الأوبرا

ثنائي الباصون طوني الأمير ونارا خانمة في أمسية كلاسيكية بدار الأوبرا

Mai 20, 2026
الكاتب السوري إسلام أبو شكير يفكك معضلة „الهوية الثقافية“ في العدد الأول من „مجلة الشام“

الكاتب السوري إسلام أبو شكير يفكك معضلة „الهوية الثقافية“ في العدد الأول من „مجلة الشام“

Mai 20, 2026

© 2023 Alle Rechte vorbehalten - Dimasheq
Steuernummer 309/5851/2117

  • en English
  • de Deutsch
  • ar العربية
  • Nachrichten
  • Wirtschaft
  • Technologie
  • Meinung
  • Kultur
  • Erbe
  • Medien
  • Bibliothek
  • Sport
  • Zeitschrift
  • Kontakt
  • Spende
  • Team der Organisation
  • Datenschutzerklärung
  • Über uns

© 2023 Alle Rechte vorbehalten - Dimasheq
Steuernummer 309/5851/2117