Dimasheq – Nachrichten
Der Minister für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, Marwan Al-Halabi, bestätigte am Freitag, dass sämtliche Verfahren zur Bereitstellung und Zuweisung der finanziellen Mittel für die Auszahlung der Gehälter und Ansprüche syrischer Stipendiaten und Entsandter im Ausland abgeschlossen wurden. Die Zahlungen waren seit dem Jahr 2024 ausgesetzt. Die tatsächliche Auszahlung hänge nun lediglich von den endgültigen Genehmigungen der zuständigen Stellen ab.
In einem Beitrag auf seiner offiziellen Facebook-Seite erklärte Al-Halabi, dass das Ministerium dem Dossier der im Ausland entsandten Studierenden höchste Priorität einräume, da dieses von großer akademischer und wissenschaftlicher Bedeutung sei. Das Ministerium verfolge die Angelegenheit kontinuierlich gemeinsam mit den zuständigen Behörden, um die finanziellen Rechte der Betroffenen so schnell wie möglich sicherzustellen.
Der Minister erläuterte weiter, dass das Ministerium die Angelegenheit täglich und unmittelbar verfolge. Die Auszahlungsverfahren würden unverzüglich beginnen, sobald die erforderlichen Genehmigungen bei der Zentralbank Syriens eingegangen seien, und zwar gemäß den geltenden finanziellen und administrativen Vorschriften.
Al-Halabi betonte zudem, dass die syrischen Stipendiaten im Ausland ein bedeutendes wissenschaftliches und strategisches Potenzial für das Land darstellten. Mit ihren akademischen Kenntnissen und Erfahrungen könnten sie künftig einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung sowie zum Wiederaufbau wissenschaftlicher und Bildungseinrichtungen leisten.
Darüber hinaus unterstrich er das Bestreben des Ministeriums, den Entsandten jede mögliche Unterstützung zu bieten, um die Fortsetzung ihrer akademischen Laufbahn an Universitäten und Forschungszentren im Ausland zu gewährleisten. Dies solle ihnen helfen, ihre Bildungsziele zu erreichen und langfristig zur Weiterentwicklung des syrischen Hochschul- und Forschungssektors beizutragen.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Forderungen der Betroffenen nach einer Lösung für die ausstehenden Gehalts- und Zahlungsansprüche. Das Ausbleiben der Zahlungen habe insbesondere angesichts steigender Lebenshaltungs- und Studienkosten in vielen Gastländern erhebliche finanzielle und akademische Belastungen verursacht








