Dimasheq
Kulturminister Mohammed Yassin Al-Saleh besprach mit der Künstlerin Yara Sabri und mehreren Mitgliedern der „Damaskus-Theatergruppe“ Möglichkeiten zur Stärkung der Rolle der Kunst beim Aufbau eines gesellschaftlichen Bewusstseins sowie zur Verankerung von Werten der Gerechtigkeit und einer Rechtskultur. Das Treffen fand in seinem Büro in Damaskus in Anwesenheit des Regisseurs Maher Salibi sowie der Künstler Robin Issa und Jaber Jokhdar statt.
Der Minister hörte eine Reihe von Ideen und Vorschlägen der Künstler zur aktuellen Lage der Theater- und Kulturszene in Syrien an. Er betonte die Bedeutung der syrischen Kunst für die Stärkung sozialer Beziehungen und den Wiederaufbau von Kommunikationsbrücken zwischen den Syrern. Zudem spiele sie eine zentrale Rolle bei der Wiederherstellung nationaler Werte und Symbole, die in den vergangenen Jahren verfälscht worden seien, was dazu beitrage, das wahre Bild Syriens und seiner Bevölkerung zu vermitteln.
Die Künstlerin Yara Sabri präsentierte ihrerseits zentrale Fragen, die von Künstlern und Kulturschaffenden zur Zukunft des syrischen Theaters gestellt werden. Sie betonte die Notwendigkeit, Pläne zur Unterstützung der Theaterbewegung zu entwickeln und die erforderlichen Mittel für die Theaterproduktion bereitzustellen, da diese eine nationale und kulturelle Verantwortung darstelle.
Der Regisseur Maher Salibi hob die Bedeutung einer stärkeren Vernetzung zwischen Kulturschaffenden und Theaterakteuren hervor und stellte die laufenden Vorbereitungen für das Stück „Probe eines Jüngsten Tages“ vor, das unter der Schirmherrschaft des Kulturministeriums produziert wird und demnächst auf der Bühne des Al-Hamra-Theaters aufgeführt werden soll. Das Stück, geschrieben von dem Autor Fares Al-Dhahabi und mit Yara Sabri, Robin Issa und Jaber Jokhdar in den Hauptrollen, behandelt das Thema Übergangsjustiz und die Rolle des Rechts bei der Herstellung von Gerechtigkeit und der Entschädigung von Opfern.
Die Künstlerin Robin Issa sprach zudem über die Situation der Studierenden des Filminstituts und deren Erwartungen sowie über die wichtigsten Herausforderungen im Bereich Drama und Theater. Der Künstler Jaber Jokhdar wies auf die Bedeutung der Weiterentwicklung der Strukturen der Künstlergewerkschaft sowie der Unterstützung der künstlerischen Produktion und der Verbesserung des kulturellen Umfelds und der künstlerischen Akademien in Syrien hin.
Das Treffen behandelte die wichtigsten Herausforderungen der aktuellen kulturellen und künstlerischen Landschaft und wurde mit einem Aufruf des Ministers Al-Saleh an die Künstler abgeschlossen, den Dialog und die Koordination mit dem Ministerium fortzusetzen, um ihre kulturellen Projekte zu unterstützen, Schwierigkeiten im syrischen Theater zu überwinden und dessen führende Rolle wiederherzustellen.












