Al-Modon
Spezielle Quellen gegenüber „Al-Modon“ berichteten, dass der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa bei seinem jüngsten Besuch in der Provinz Deir ez-Zor große Begeisterung für den Start umfangreicher Entwicklungsprojekte in den östlichen Provinzen gezeigt habe. Dies erfolge im Anschluss an die Schäden, die durch den Anstieg des Wasserstands des Euphrat-Flusses entstanden sind und die zu Verlusten in der Infrastruktur sowie in landwirtschaftlichen Flächen geführt haben.
Laut den Quellen habe al-Scharaa während seiner Treffen mit lokalen Verantwortlichen betont, dass man von der Phase der Nothilfe zu einer Phase nachhaltiger Entwicklung übergehen müsse. Er habe unterstrichen, dass der Osten aufgrund seiner natürlichen Ressourcen sowie seiner Öl- und Agrarvorkommen einen größeren Anteil an staatlichen Entwicklungsprojekten verdiene.
Die Quellen fügten hinzu, dass die Gespräche erste Pläne zur Errichtung neuer Fabriken und Industrieanlagen sowie Projekte im Bereich der verarbeitenden Industrie, Energie und Erdölraffination umfasst hätten. Ziel sei es, die lokale Entwicklung zu stärken und breite Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bevölkerung zu schaffen.
Weiter wurde berichtet, dass der Präsident betont habe, ein Teil der Einnahmen und Ressourcen der östlichen Region müsse sich direkt in ihrer Dienstleistungs- und Entwicklungssituation widerspiegeln, um die Folgen der Jahre von Krieg und Vernachlässigung zu lindern und den Lebensstandard zu verbessern.
Zudem habe al-Scharaa die Gouverneure und lokalen Verwaltungen in den östlichen Provinzen angewiesen, in der kommenden Zeit umfassende Entwicklungspläne auszuarbeiten. Diese sollen Investitionsprojekte, Infrastrukturmaßnahmen und Programme umfassen, die in der Lage sind, Tausende von Arbeitsplätzen für junge Menschen zu schaffen.
Diese Ausrichtung erfolgte während eines Besuchs von al-Scharaa in Deir ez-Zor, um die Folgen des steigenden Euphrat-Wasserstands und die getroffenen Maßnahmen zu deren Bewältigung zu überprüfen. Dabei traf er lokale Verantwortliche und informierte sich über die dienstliche und humanitäre Lage in der Provinz. Medienberichte bestätigten, dass der Besuch der Beobachtung der Folgen des erhöhten Flusspegels sowie der damit verbundenen staatlichen Maßnahmen diente.








