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Die syrische Generalbehörde für Grenzübergänge und Zoll hat Berichte über eine Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche innerhalb Syriens zurückgewiesen. Sie erklärte, dass die Entscheidung des irakischen Landwirtschaftsministeriums, den Transit syrischer Nutztiere über irakisches Gebiet in die Golfstaaten auszusetzen, auf ungenauen Informationen beruhe und nicht auf offiziellen Berichten oder bestätigten Seuchenausbrüchen basiere.
Der Direktor für Beziehungen der Behörde, Mazen Alloush, erklärte, dass die syrische Seite direkt mit den irakischen Behörden Kontakt aufgenommen und ihnen offiziell mitgeteilt habe, dass es keinen seuchenbedingten Ausbruch gebe, der solche Maßnahmen rechtfertigen würde. Er betonte, dass Entscheidungen über veterinärmedizinische Quarantäne oder Import- und Transitverbote auf dokumentierten Fällen gemäß internationalen veterinärmedizinischen Standards beruhen müssten.
Alloush fügte hinzu, dass der Export syrischer Nutztiere weiterhin normal über Jordanien und die syrischen Häfen abgewickelt werde, ohne dass von den Importländern gesundheitliche Beanstandungen registriert worden seien. Dies widerlege die kursierenden Behauptungen über einen Ausbruch der Krankheit.
Zudem äußerte er die Vermutung, dass bestimmte Parteien versuchten, die Transitwege vom Irak wegzulenken, was dem syrischen Handelsaustausch mit den Golfstaaten schade. Er betonte die Fortsetzung der Koordination mit der irakischen Seite, um die Angelegenheit zu lösen und Maßnahmen zu vermeiden, die sich negativ auf die Interessen von Viehzüchtern und Händlern auswirken könnten.








