Das Kulturministerium hat den Start des nationalen elektronischen Portals für Erwachsenenbildung bekannt gegeben. Ziel ist es, die Registrierung von Lernenden zu erleichtern und den Zugang zu Bildungsprogrammen für verschiedene Altersgruppen zu verbessern, die keine Möglichkeit hatten, eine formale Schulbildung zu erhalten.
Das Programm zur Erwachsenenbildung basiert auf zwei integrierten Säulen. Die erste ist das lebenslange Lernen, das darauf abzielt, hochwertige Inhalte bereitzustellen, die internationalen Standards entsprechen, ohne an ein bestimmtes Alter gebunden zu sein, und sich an Personen richtet, die das Pflichtschulalter überschritten haben. Die zweite Säule betrifft die kulturelle Entwicklung und nachhaltige Befähigung, wodurch die Verbindung zwischen Bildungsergebnissen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes gestärkt wird.
Das Ministerium betonte, dass sich seine Programme nicht nur auf die grundlegende Alphabetisierung beschränken, sondern auch digitale, funktionale und bürgerschaftliche Kompetenzen umfassen, im Einklang mit globalen Entwicklungen in diesem Bereich. Die Programme wurden in fünf Stufen unterteilt, wobei sich die letzte Stufe auf die berufliche Qualifizierung konzentriert und die Teilnehmenden direkt mit dem Arbeitsmarkt verknüpft.
Im Rahmen der Weiterentwicklung arbeiten die zuständigen Stellen an der Erstellung neuer Lehrpläne unter der Aufsicht führender Akademiker. Diese Lehrpläne werden vor ihrer Einführung von Universitäten und Fachprofessoren geprüft und bewertet.
Was die Zahlen betrifft, so erreichte die Zahl der Teilnehmenden an den Angeboten der Erwachsenenbildung im vergangenen Jahr 1.740 Frauen und 596 Männer, während an den Programmen zur kulturellen Entwicklung insgesamt 596 Personen teilnahmen. Der neue Plan zielt darauf ab, die Zahl der Teilnehmenden auf 15.830 im Bereich Erwachsenenbildung und auf 4.000 im Bereich kulturelle Entwicklung zu erhöhen.
Durch diese Initiativen möchte das Ministerium einen aktiven Menschen in der Gesellschaft fördern, der über die notwendigen Fähigkeiten verfügt, um zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beizutragen, und nicht nur grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten zu erwerben.







