Damaskus Nachrichtenplattform – Nachrichten – Al-Hasaka
Der Direktor der Bildungsbehörde der Provinz Al-Hasaka, Adnan Berri, gab bekannt, dass 19.400 Lehrkräfte der Selbstverwaltung als feste Mitarbeiter in den Stellenplan des syrischen Bildungsministeriums übernommen werden. Er betonte, dass „kein einziger Lehrer außerhalb des Stellenplans bleiben wird“.
Berri erklärte, dass die Bildungsdirektion inzwischen administrativ dem syrischen Bildungsministerium unterstellt sei, während die pädagogischen Angelegenheiten der Lehrkräfte, die zuvor der „Bildungsbehörde“ der Selbstverwaltung angehörten, noch bearbeitet würden. Er fügte hinzu, dass die Frage der Sprache und der Unterrichtsmechanismen bald geklärt werde.
Außerdem erklärte er, dass der Lehrplan der Selbstverwaltung in kurdischer Sprache bis zur Ausarbeitung eines neuen nationalen Lehrplans im Jahr 2028 bestehen bleiben werde. Der kommende Lehrplan werde die Besonderheiten aller Bevölkerungsgruppen, insbesondere der Kurden, berücksichtigen und zudem ins Kurdische übersetzt werden.
Berri betonte, dass die syrische Regierung nichts gegen Unterricht in kurdischer Sprache in allen Bildungsstufen habe. Die Herausforderung bestehe jedoch darin, sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Sekundarstufe zur Universität die arabische Sprache ausreichend beherrschen. Derzeit werde an geeigneten Lösungen für dieses Problem gearbeitet.
Er erklärte zudem, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in der Provinz mehr als 700.000 betrage, darunter sowohl Lernende des Selbstverwaltungslehrplans als auch des Lehrplans des syrischen Bildungsministeriums. Darüber hinaus gebe es rund 2.000 Schulen, von denen 70 Prozent aufgrund ihres schlechten Zustands sanierungsbedürftig seien.








