Damaskus Nachrichtenplattform – Nachrichten – Syrien
Die Allgemeine Verwaltung des Euphrat-Staudamms in Syrien warnte am Samstag davor, sich dem Flusslauf des Euphrat zu nähern oder darin zu schwimmen. Zudem rief sie dazu auf, landwirtschaftliche Geräte in der Nähe der Ufer schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen, da in den kommenden Tagen mit steigenden Wasserständen gerechnet wird.
Der Direktor der Einrichtung, Haitham Bakour, erklärte, dass der Füllstand der Stauseen infolge heftiger Regenfälle und des anhaltenden Wasserzuflusses über den Euphrat inzwischen mehr als 97 Prozent erreicht habe.
Er wies darauf hin, dass die durch den Kdeiran-Damm geleitete Wassermenge schrittweise von etwa 500 Kubikmetern pro Sekunde auf rund 800 Kubikmeter pro Sekunde erhöht werde. Dies werde zu einem Anstieg des Wasserstands in den Gebieten von Raqqa und Deir ez-Zor führen.
Bakour betonte, dass der erwartete Anstieg keine Gefahr für die Dörfer und Ortschaften entlang des Flusses darstelle. Dennoch mahnte er dringend dazu, sich vom Flusslauf des Euphrat fernzuhalten und nicht darin zu schwimmen, um mögliche Risiken zu vermeiden. Der steigende Wasserstand werde voraussichtlich mehrere Tage andauern, parallel zur verstärkten Inbetriebnahme der Turbinen des Kdeiran-Damms.








