Zivilgesellschaftliche Organisationen in der Türkei haben die Vorbereitung eines Projektpakets angekündigt, das zur Unterstützung des Wiederaufbaus Syriens beitragen soll. Der Gesamtwert beläuft sich auf 154 Millionen US-Dollar. Sie betonten, dass die aktuelle Phase einen Wandel erfordert – weg vom Fokus auf humanitäre Hilfe hin zu einem Ansatz, der auf nachhaltiger Entwicklung basiert.
Eyüp Akbal, Generalsekretär der Union der NGOs in der islamischen Welt, erklärte, dass einige der beteiligten Akteure eine Vision mit einem Zeithorizont von zehn Jahren vorgestellt haben, während andere Institutionen konkrete Umsetzungspläne für das Jahr 2026 vorgelegt haben.
Akbal erläuterte, dass die Delegation, die Syrien besucht hat, eine echte Bereitschaft der lokalen Akteure zur Zusammenarbeit und zur Nutzung türkischer Expertise festgestellt habe. Er wies darauf hin, dass staatliche Institutionen, Universitäten, Expertennetzwerke sowie zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam zur Unterstützung des Wiederaufbaus beitragen können.
Er fügte hinzu, dass es nicht mehr ausreiche, sich ausschließlich auf humanitäre Hilfe zu verlassen – trotz ihrer weiterhin großen Bedeutung. Stattdessen müsse der Fokus auf nachhaltige Entwicklungswege gelegt werden. Dazu gehören die Befähigung der Menschen, ihr Leben in ihren Städten wieder aufzubauen, die Schaffung beruflicher Perspektiven für junge Menschen, die Stärkung der Rolle von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft, die Rückkehr von Kindern in die Schulen sowie die Förderung des sozialen Zusammenhalts.








