Das syrische Gesundheitsministerium bestätigte, dass es weiterhin einen intensiven Feldreaktionsplan umsetzt, um den Ausbruch von Hepatitis A in der Stadt Mahja im nördlichen Umland von Daraa einzudämmen, nachdem seit Mitte April ein deutlicher Anstieg der Infektionen festgestellt wurde.
Das Ministerium erklärte, dass die ergriffenen Maßnahmen die Versorgung des Familiengesundheitszentrums mit den notwendigen medizinischen Materialien zur Behandlung der Fälle umfassen, deren Zahl bis zum 27. April auf 110 Infektionen angestiegen ist.
Weiterhin wurde darauf hingewiesen, dass sich die Maßnahmen auf die Bekämpfung der Ursachen der Verschmutzung konzentrierten, darunter die Installation von Solaranlagen für Pumpstationen zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Chlorierung des Wassers, die Schließung von Verschmutzungsquellen infolge von Abwasserlecks, das Verbot der Bewässerung von Feldern mit unsicherem Wasser sowie das Fernhalten von Vieh von Trinkwasserquellen.
Das Ministerium betonte zudem die fortlaufende tägliche epidemiologische Überwachung sowie die Vorbereitung weiterer Kontrollbesuche in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation, um die Wirksamkeit der Umwelt- und Gesundheitsmaßnahmen sicherzustellen und die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.








