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Der Direktor der Syrischen Allgemeinen Gesellschaft für Zementindustrie und Baustoffe „Omran“, Mahmoud Fadila, bestätigte, dass der Zementsektor in Syrien aufgrund steigender Energiekosten und sinkender Produktionseffizienz unter zunehmendem Druck steht, was zu einer Vergrößerung der Lücke zwischen der lokalen Produktion und der steigenden Nachfrage geführt hat.
Fadila erklärte am Sonntag, dass die regionale Eskalation und die Schwankungen auf den Weltmärkten direkte Auswirkungen auf die Energiepreise hätten. Dies habe die Produktionskosten für Zement erheblich erhöht, da diese Industrie in hohem Maße von Energie abhängig sei. Hinzu kämen die sinkende Effizienz der Produktionslinien sowie steigende Verluste.
Er wies außerdem darauf hin, dass der Sektor unter steigenden Seefrachtkosten von etwa 4 bis 5 US-Dollar pro Tonne leide. Zusätzlich erschwerten verspätete Lieferungen und der Mangel an Schiffen für den Transport von Klinker die Lieferketten weiter.
Er erklärte, dass die lokale Produktion auf etwa 4 Millionen Tonnen jährlich geschätzt werde, während die Nachfrage rund 9 Millionen Tonnen erreiche. Daher sei man auf Importe angewiesen, um die Lücke zu schließen, wobei Verträge zur Lieferung von Klinker aus mehreren Ländern unterzeichnet wurden.
Abschließend fügte er hinzu, dass der Plan zur Sanierung der Zementwerke fortgesetzt werde und erwartet werde, dass einige Produktionslinien Anfang des Jahres 2028 wieder in Betrieb genommen werden.








